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Schwarzarbeit Friseure, Barbershops und Nagelstudios im Visier des Zolls

Im Januar 2026 ist ein neues Gesetz gegen Schwarzarbeit in Kraft getreten. Friseur- und Kosmetiksalons geraten dadurch stärker in den Fokus. In Salzwedel bleiben die Betreiber zumeist gelassen.

Von Beate Achilles 03.02.2026, 06:00
Tien van Nguen arbeitet im Nagelstudio Delight Nails in Salzwedel als Fußpfleger.
Tien van Nguen arbeitet im Nagelstudio Delight Nails in Salzwedel als Fußpfleger. Foto: Beate Achilles

Salzwedel. - Unterlaufene Mindestlöhne, nicht angemeldete Mitarbeiter und fehlende Sozialversicherungsbeiträge – um solchen Missständen entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung unlängst das Friseur- und Kosmetikhandwerk in den Branchenkatalog des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes aufgenommen. Dadurch erhält der Zoll bessere Kontrollmöglichkeiten in dieser Branche. Die Handwerkskammer Magdeburg begrüßt dies, mahnte jedoch, dass die Dokumentationspflichten nicht zu einer weiteren Last für die Betriebe werden dürften. Versinken Salzwedels Friseure jetzt in Bürokratie?