Salzwedel (me) l Die Kreisstraßenmeisterei mit ihren beiden Stützpunkten in Klötze und Salzwedel hat ab 1. November auf den Winterdienstplan umgestellt. Es besteht eine ständige Rufbereitschaft. „Der Winter kann kommen“, erklärt Kreissprecherin Amanda Hasenfusz. Knapp 660 Tonnen Salz sind in Silos eingelagert worden, um im Notfall bei Schnee- und Eisglätte auf die Kreisstraßen ausgebracht werden zu können. Davon entfallen auf den Stützpunkt in Salzwedel 372 Tonnen, hinzu kommen 23 Tonnen Großbehältnisse (Big Pack) als Reserve, auf den Stützpunkt in Klötze 288 Tonnen mit zusätzlich 70 Tonnen in Big Packs.

Die Kreisstraßenmeisterei (KSM) bewirtschaftet 511 Kilometer Kreisstraßen in der Westaltmark. Dazu kommen 49 Brücken und Gemeindestraßen mit 0,46 Kilometern, dabei handelt es hauptsächlich Bushaltestellen, informiert Hasenfusz.

547.000 Euro investiert

Im Januar hatte der Kreis in die technische Ausrüstung des Stützpunktes Klötze investiert. 547.000 Euro wurden aufgewendet, um einen neuen Unimog und einen neuen Mehrzwecktransporter bereitzustellen. Alle Winterdienstfahrzeuge sind mit Feuchtsalzstreuern ausgerüstet.

Rechtzeitig auf Verhältnisse einstellen

„Erfahrungsgemäß sind die Verkehrsteilnehmer in jedem Winter aufs Neue von den ersten Schneeflocken überrascht, deshalb bitten wir alle Verkehrsteilnehmer unseres Kreises, sich frühzeitig auf den kommenden Winter und die dazugehörenden Straßenverhältnisse einzustellen“, sagte Andreas Freude, Leiter des Amtes für Hoch- und Tiefbau. Am besten sei, die Fahrzeuge rechtzeitig wintertauglich umzurüsten. Wichtig ist zudem, so der Amtsleiter, dass man sein Fahrverhalten an die aktuellen Witterungsverhältnisse anpasst.