Es hat gleich zwei Salzwedeler Schulen getroffen – sowohl an der Lessing-Ganztagschule als auch am Jahngymnasium gibt es seit Sonnabend jeweils einen nachgewiesenen Corona-Fall. Das bedeutet ab Montag Einschränkungen im Schulbetrieb. Die unmittelbaren Mitschüler und Lehrer der Betroffenen sind bereits in Quarantäne. Das betrifft an der Lessingschule eine Klasse. Zwei weitere Klassen, in denen Geschwister und enge Freunde unterrichtet werden, haben vorerst keinen Präsenzunterricht und dürfen nicht an die Schule kommen. Dies gilt solange bis die Testergebnisse der Kontaktpersonen vorliegen. Auch die Lehrer, die am Donnerstag und Freitag in den Klassen waren, können bis dahin nur digital von Zuhauses aus unterrichten. Das bedeutet, dass am Montag acht Lehrkräfte weniger zur Verfügung stehen, erklärt Schulleiterin Heike Hermann,.

Für alle anderen Schüler heißt es dann in ihren festen Gruppen zu bleiben. Um die Kontakte so gering wie möglich zu halten, gibt es statt des normalen Unterrichtes Projektlernen, mit naturwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Inhalten, sowie das Freie Lernen, bei dem Bausteine mit gewissen Themen in Deutsch, Mathematik und Englisch abgearbeitet werden. Die Klassen bleiben unter sich und werden von nur zwei festen Lehrern betreut.

Zwei Jahrgänge

Jeweils zwei Jahrgänge sind am Jahngymansium eine sogenannte Kohorte, also Gruppe, die möglichst keinen Kontakt zu anderen hat, untereinander aber schon. Deshalb müssen nun auch mehr Schüler als an der Lessingschule in Quarantäne, genau wie 13 Lehrer. Sie sollen alle so schnell wie möglich getestet werden, informiert die zuständige Dezernentin des Altmarkkreises, Katrin Rösel.


Am Jahngymnasium geht es dann ersteinmal nach dem Schema weiter, wie auch vor den Ferien verfahren wurde. Es habe sich bewährt und was nicht funktioniert hat, sei abgestellt worden, sagt Schulleiter Ralf Hoppstock.