Welsleben (fm) l Freiwillige Feuerwehren aus der Einheitsgemeinde Bördeland mussten am Montagnachmittag noch einmal zum bereits abgebrannten Lagerhaus in der Schönebecker Straße in Welsleben ausrücken. Hier waren Strohballen am Mittwoch vergangener Woche Opfer der Flammen geworden (Volksstimme berichtete). Weil sich erneut Rauch entwickelte, verständigten besorgte Anwohner die Leitstelle. In der Tat hatte ein Glutnest den Einsatz vom Mittwoch und Donnerstag überdauert. „Stroh ist unberechenbar“, weiß Bernd Möhring von der Gemeindeverwaltung Bördeland nur zu gut. „Es war aber nichts Dramatisches“, beschreibt er den Einsatz, der anfangs von Mario Brych (Ortsfeuerwehr Welsleben) geleitet wurde, bevor der stellvertretende Gemeindewehrleiter von Bördeland, Kevin Ritter (Ortsfeuerwehr Eickendorf), übernahm. „Wir gehen davon aus, dass es jetzt erledigt ist“, meint Bernd Möhring.

Eine Mitteilung der Ermittler von der Kripo über die Brandursache liegt noch nicht vor, wie gestern der Sprecher des Polizeireviers Salzlandkreis, Marco Kopitz, auf Nachfrage sagte. Der Schaden beläuft sich auf deutlich über 160 000 Euro.