Kinder

Besonderheit auf dem Spielplatz bei Pömmelte

Man muss schon genau hinsehen, um die kleinen Maskottchen zu finden. Auf dem Kinderspielplatz in Pömmelte ist so einiges versteckt.

Von Thomas Linßner
Daumen hoch für die Zukunft des Spielplatzes. Stefan König und Maskottchen-Glückspilz Winni.
Daumen hoch für die Zukunft des Spielplatzes. Stefan König und Maskottchen-Glückspilz Winni. Fotos: Thomas Linßner

Pömmelte - Wer genau hinguckt, wird auf einem der Robinienpfähle des neuen Pömmelter Kinderspielplatzes ein freundliches Männchen entdecken, das eine Mischung aus Fliegenpilz und Marienkäferchen zu sein scheint. Der Glinder Holzbildhauer Stefan Randel hatte es auf Bitte der Pömmelter Initiatoren in die Anlage integriert.

Der Spielplatz orientiert sich der Form nach am Ringheiligtum Pömmelte. Wo am Original gruselige Totenschädel in die Landschaft blicken, ist es hier ein fröhliches Männchen mit weißen Punkten auf dem Hut.

Damit soll dezent an einen Sponsor erinnert werden, der etwa die Hälfte der rund 40000 Euro für die schicke und funktionale Anlage übernommen hatte.

„Die Salzlandsparkasse und deren Lotteriegesellschaft waren unsere größten Unterstützer in Sachen Spielplatz“, unterstreicht Ortsbürgermeister Peter Liensdorf, der Motor des Projektes war. Demnächst sollen auch noch drei rote Bänke hinzu kommen.

Stefan König, Abteilungsleiter bei der Salzlandsparkasse, hatte sich zur Einweihung zusammen mit Maskottchen Winni auf den Weg nach Pömmelte gemacht, wo die Knirpse den wandelnden Glückspilz unbedingt mal anfassen wollten. Bei hochsommerlichen Temperaturen musste Julia Rösch in ihrem molligen Kostüm ganze Arbeit leisten. Die junge Lotterie-Mitarbeiterin war extra aus Berlin angereist, um in Pömmelte den plüschigen Glückspilz zu mimen. Wie Stefan König unterstrich, seien an dieser Investition viele Bürger beteiligt, die sich ein Lotterielos gekauft hatten.

Zehn Millionen Euro pro Jahr

Denn mit den Zweckerträgen des PS-Lotterie-Sparens in Höhe von über zehn Millionen Euro pro Jahr werden soziale und ökologische Projekte in den Regionen der ostdeutschen Sparkassen gefördert, um so Beiträge zur Entwicklung einer vielfältigen Gesellschaft und zum Schutz der Umwelt und ihrer natürlichen Ressourcen zu leisten. Neben der Verlosung von klimafreundlichen Gewinnen in den Sonderauslosungen widmet sich die Lotteriegesellschaft zunehmend der ökologischen Nachhaltigkeit und verankert dies in ihren Unternehmenszielen – für die Generation von heute und die Generationen von morgen. Seit 1993 sei das PS-Lotterie-Sparen ein Garant für beachtliche Gewinne und ein wichtiger Unterstützer für soziale, kulturelle und sportliche Initiativen vor Ort.

Die Namensgebung des Maskottchens Winni war kein einfacher Prozess. Eine Jury hatte ihn aus über 7000 Einsendungen ausgewählt.

Der neue Kinderspielplatz befindet sich am „Kleinen Ende“, wo auch die Kulturbaracke – ein ehemaliger Kindergarten – zu finden ist. Der gleichnamige Verein Kleines Ende hatte zusammen mit den Bürgern die Realisierung der neuen Anlage auf den Weg gebracht.

Tischlermeister Stefan Randel betätigte sich als Holzbildhauer, als er das Maskottchen schuf.
Tischlermeister Stefan Randel betätigte sich als Holzbildhauer, als er das Maskottchen schuf.
Foto: Thomas Linßner