Baumaßnahme

Schönebeck: Diakonieverein Burghof erweitert „Haus Theresa“ mit Anbau für Pflegedienst

Der Rohbau steht. Auf dem Gelände des Diakonieverein Burghof in Schönebeck wird an einem Haus angebaut, um dem gewachsenen ambulanten Pflegedienst mehr Platz zu bieten.

Von Paul Schulz
Das "Haus Theresa" auf dem Gelände des Diakonievereins Burghof wird mit einem Anbau vergrößert.
Das "Haus Theresa" auf dem Gelände des Diakonievereins Burghof wird mit einem Anbau vergrößert. Foto: Paul Schulz

Schönebeck - So ohne Dachbalken wurde eben kurzerhand auf das traditionelle Nägeleinschlagen beim Richtfest auf dem Gelände des Burghofs verzichtet. Einen Schnaps trank der Bauverantwortliche Klaus-Dieter Wolf dann aber doch und ließ das Glas klirrend auf dem Boden des Rohbaus zerschellen. Bei dem Rohbau, bei dem Donnerstagmittag Richtfest gefeiert wurde, handelt es sich um einen Anbau an das bereits bestehende „Haus Theresa“.

Im „Haus Theresa“ ist seit 2007 der ambulante Pflegedienst, eine Tochtergesellschaft des Diakonievereins Heimverbund Burghof, untergebracht. Und den Mitarbeitern wolle man mit der Vergrößerung bessere Arbeitsbedingungen bieten, ihre Situation verbessern, so Annett Lazay, theologische Vorständin beim Diakonieverein Burghof. „Denn seit 2007 hat sich die Belegschaft des ambulanten Pflegedienstes mehr als verdreifacht – da war es also dringend notwendig, die Bedingungen zu verbessern“, erklärt Annett Lazay. Insgesamt sind 42 Mitarbeiter dort angesiedelt – 32 in der ambu- lanten Pflege und zehn in der Tagespflege.

Mit dem Anbau wird also mehr Platz geschaffen. Standen vorher nur rund 65 Quadratmeter zur Verfügung, so kommen mit dem neuen Gebäude – wenn es denn Ende November fertiggestellt sein wird – weitere 135 Quadratmeter hinzu. Summiert sind das 200 Quadratmeter.

Der zusätzliche Platz soll unter anderem für die Leitung des Pflegedienstes und die Verwaltung, für die Mitarbeiter im Pflegeteam und im Hauswirtschaftsteam sowie für Kundenberatung und die Ausbildung künftiger Pflegekräfte genutzt werden, erläutert Annett Lazay.

Die Kosten für das Anbau-Projekt belaufen sich laut Diakonieverein auf insgesamt etwa 410.000 Euro. Verbaut und abgerechnet sind bisher 160.000 Euro.

Im Rahmen des Richtfestes stellte die theologische Vorständin auch klar heraus, dass das Richtfest natürlich vor allem ein Fest für die Hand- werker ist. Aus diesem Grund wurde im Anschluss auch bei Bratwurst, Sekt und Co. zusammen mit den Handwerkern und den beteiligten Planern und Architekten angestoßen und gefeiert. Auch Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes waren mit vor Ort und hatten Grund zum Feiern – schließlich sehen sie, wie der für sie geplante Anbau immer mehr Gestalt annimmt.