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Alessia und der Blutkrebs Der genetische Zwilling

Am Samstag lief die letzte Typisierung für die Leukämie-kranke Alessia aus Staßfurt. Die Bevölkerungsmedizin stellt weiter auf den Prüfstand. Was dahintersteckt.

Von Tobias Winkler 31.08.2025, 18:00
Am Samstag fand in Eichenbarleben die letzte geplante Typisierung für Alessia aus Staßfurt statt.
Am Samstag fand in Eichenbarleben die letzte geplante Typisierung für Alessia aus Staßfurt statt. Foto: Oliver Killig/dpa

Staßfurt - Der Mensch, wie ihn das Gesundheitsministerium seit zwei Jahren sieht, er ist so etwas wie ein Roboter, eine Computer-Platine, oder eines ihrer Bauteile, an die oder das man (Partei-)Programme, Funktionen und Algorithmen punktlötet. Oder ein Tamagotchi, das man mit Krankheiten aus den elektronischen Patientenakten der Krankenkassen und ihrer Kampagnen füttert. Geteiltes Leid, das sei zumindest ein halbes, sagt man gern. Ein Prototyp für diese Prozeduren der 2023 ausgerufenen „Bevölkerungsmedizin“ – die Verteilung, fachsprachlicher die Vektorisierung oder Skalierung, von Krankheiten – ist seit jeher der Blutkrebs, die Leukämie. In Staßfurt und Umgebung nach Louis (6, 2016) und Louis (16, 2024) zuletzt bei Alessia (fast 1 Jahr) festgestellt.