Umbau

Grundschule Westeregeln kann nicht saniert werden

Die Grundschule Westeregeln kann in den Sommerferien nicht, wie von der Verbandsgemeinde geplant, saniert werden. Jetzt sollen die Bauarbeiter erst in den Sommerferien 2022 dort anrücken, teilte der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Stöhr (UWGE) der Volksstimme mit.

Von René Kiel 26.07.2021, 17:03
Die Grundschule in Westeregeln kann erst im nächsten Jahr saniert werden, weil es keine Baufirmen gibt.
Die Grundschule in Westeregeln kann erst im nächsten Jahr saniert werden, weil es keine Baufirmen gibt. Foto: René Kiel

Westeregeln/Egeln - „Wir hatten die in den Sommerferien geplanten Arbeiten in der Grundschule in Westeregeln in sechs Losen ausgeschrieben, jedoch nur ein Angebot für zwei Lose erhalten“, sagte der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Stöhr. Dabei handelte es sich um die Arbeiten an der Elektroanlage und an der Internet- und Telekommunikationstechnik. Aus diesem Grund blieb dem Verbandsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung hinter verschlossenen Türen gar nichts anderes übrig als die Ausschreibung aufzuheben.

Wie Stöhr informierte, soll im Herbst einen neuer Anlauf gestartet werden mit dem Ziel die Sanierungsarbeiten dann in den Sommerferien des nächsten Jahres durchzuführen.

Das ist, was die Umsetzung der Fördermittel anbelangt, möglich, denn die Frist läuft erst am 31. Dezember 2022 aus, sagte der Verbandsgemeinde-Bürgermeister. „Da sind wir auf der sicheren Seite“, so Stöhr.

In dem alten Schulgebäude sollen die Türen, die Decken, die Elektroinstallation der Klassenräume und des Lehrerzimmers sowie der Beleuchtungsanlagen mit LED-Lampen und die Bodenbeläge erneuert werden, teilte der Bau- und Ordnungsamtsleiter Sascha Josuns mit.

Um das historische Bild der Treppe zu behalten, wird die Geländeranlage mit einem Fallschutz aus Stahl umlaufend gesichert.

Darüber hinaus sollen dort Putz- und Malerarbeiten erfolgen, Dachdurchbrüche hergestellt und Anschlussarbeiten an die Rauchabzugsanlage vorgenommen werden. Vorgesehen ist auch die Herstellung beziehungsweise Erneuerung der Such- und Signalanlage, der elektroakustischen Anlage sowie der Gefahrenmeldeanlage. Auf Vordermann gebracht werden soll auch das alte Geländer im Flur des Schulgebäudes, in dem die Kinder aus der Gemeinde Börde-Hakel unterrichtet werden. Die Anlage entspricht derzeit aber nicht mehr den Anforderungen an Absturzsicherungen in Schulen und muss deshalb angepasst werden. Sie soll aber nicht beseitigt werden wie es damals hieß.

Das Geländer wird durch Sägen von Handlaufstützen und durch aufgesetzte Metallhülsen um 13 bis 15 Zentimeter erhöht, sagte Sascha Josuns und fügte hinzu: „Es wird versucht, die vorhandenen Handlaufgehrungen zu behalten und die neue Handlaufhöhe anzupassen. Die entstehenden Bauteilöffnungen werden mit Spachtelmasse ausgeglichen.“ Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die aufgesetzten Metallhülsen sowie Handlaufgehrungen dem Bestand entsprechend mit einem Farbanstrich versehen.

Sascha Josuns: „Um das historische Bild der Treppe zu behalten, wird die Geländeranlage im Flur mit einem Fallschutz aus Stahl umlaufend gesichert.“