Top-Thema

Getöteter Mosambikaner

Tod von Carlos Conceição in Staßfurt wird relativiert

Am 19. September 1987 kam Carlos Conceição in Staßfurt ums Leben. Der Mosambikaner wurde von der Bodebrücke im Zentrum gestoßen. Ein Kommentar.

Von Enrico Joo Aktualisiert: 23.11.2022, 16:51
Die Klasse 17 vor dem Eingang der ehemaligen "Schule der Freundschaft" in Staßfurt.
Die Klasse 17 vor dem Eingang der ehemaligen "Schule der Freundschaft" in Staßfurt. Foto: Yolanda Tembe

Staßfurt - Zur Wahrheit gehört, Dinge beim Namen zu nennen. Ich war 1987 nicht dabei, als Carlos Conceição in Staßfurt ums Leben kam. Aber die Berichte eines Augenzeugen lassen zwei Schlüsse zu. Erstens: Es war Mord. Zweitens: Dieser geschah aus rassistischen Motiven. Auch wenn es juristisch nie bewiesen wurde. Was mich schockiert: Der Tod von Carlos Conceição wird relativiert, verdrängt, vergessen. Zu wenige haben eine klare Meinung. Das ist menschenfeindlich. Das ist ausländerfeindlich.

Weiterlesen mit Volksstimme+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf volksstimme.de.

Sie sind bereits E-Paper oder Volksstimme+ Abonnent?

Flexabo

Volksstimme+ für nur 1 € kennenlernen.

Sparabo

Volksstimme+ 6 Monate für nur 5,99 € mtl. lesen.

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie Volksstimme+ >>HIER<< dazubuchen.

Jetzt Volksstimme+ kennenlernen und 3 Tage >>testen<<.

Weitere Informationen zu Volksstimme+ finden Sie hier.