Stendal l Der Krisenstab der Stadt Stendal hat am Wochenende Festlegungen getroffen, wie eine Betreuung in Kindereinrichtungen ab Montag, 16. März, erfolgen wird. Denn Fakt ist: Laut des verfügten Maßnahmepakets der Landesregierung vom Freitag, 13. März, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wird auch in der Hansestadt Stendal von Montag bis einschließlich 13. April für vier Wochen die Betreuung in Kitas und Horten ausgesetzt.

Einschränkung auf Berufsbereiche

In Verantwortung der Eltern, die wegen der Corona-Krise am Arbeitsplatz gebraucht werden und auf eine Kinderbetreuung angewiesen sind, hat die Stadt Stendal eine Betreuung organisiert. Sie beschränkt sich auf die Mitarbeiter der Arbeitsbereiche Infrastruktur des Gesundheitsbereiches (Kliniken, Pflege, Unternehmen für Medizinprodukte), Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Justiz, Polizei, Feuerwehr, Erzieher und Lehrer.

Kita-Leitung trifft Entscheidung

Die Entscheidung, ob ein Kind in der Tageseinrichtung belassen werden kann, trifft die Kita-Leitung in Abstimmung mit dem Amt für Jugend, Sport und Soziales. Zusätzlich soll ab Montag ein Bürgertelefon eingerichtet werden, um bei allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten oder der Kinderbetreuung zu informieren. Zum Schutz der Mitarbeiter in den Ämtern wird darum gebeten, nur bei wirklich wichtigen Angelegenheiten die Verwaltung aufzusuchen und vorab eine telefonische oder elektronische Terminabsprache oder Beratung vorzunehmen.