Volksstimme: Herr Lötsch, zuletzt arbeiteten Sie für den Landkreis Cuxhaven. Eine Region, die in Niedersachsen lange Zeit als abgehängt galt. Dem Landkreis Stendal haftet ein ähnliches Image an. Haben Sie ein Faible für Sorgenkinder?

Thomas Lötsch: Ich würde mich dagegen wehren, den Landkreis Stendal als abgehängt zu bezeichnen. Er ist für mich eher eine unterschätzte Region. Aber es ist richtig, dass ich oft in Gegenden gearbeitet habe, die wirtschaftlich nicht herausragend dastanden. Beginnend in meiner Heimatstadt Freiberg und danach in Cuxhaven. Das macht die Arbeit aber umso interessanter. Immerhin kann man dann noch etwas bewegen.

In welcher Hinsicht ist der Landkreis unterschätzt? Welche Potenziale sehen Sie?

Ich bin davon überzeugt, dass die Region gute Zukunftschancen hat. Die Lage zwischen den verschiedenen Ballungsgebieten bietet viele Möglichkeiten. Die Erreichbarkeit ist ein großes Plus. Und im Vergleich mit eben jenen Ballungsgebieten ist die Lebensqualität hier aus meiner Sicht viel größer. Die Natur ist wunderschön, das Leben gesünder. In Verbindung mit dem dezentralen Arbeiten bietet das viele Chancen. Mit dem Bau der A14 verbinde ich außerdem große Hoffnungen.

Das vollständige Interview lesen Sie in der gedruckten Stendaler Volksstimme vom 22./23. August 2020 oder im E-Paper.