Eilsleben l Das Bärburg-Gemäuer mit seinem neu errichteten Überdach soll sich zum Museumstag am 21. Mai von seiner besten Seite zeigen. Mitglieder des Heimatvereins haben deshalb die Holzteile bereits grundiert und jetzt mit einer Holzschutzlasur überzogen. Weitere Maßnahmen zur Erhaltung des Mauerwerkes sollen noch in diesem Jahr erfolgen.

Unweit der Bärburg ist seit wenigen Tagen auch ein Modell des Bärburg-Turms im Maßstab 1:50 zu betrachten. Paul Weimann, ein Praktikant des Landesamts für Archäologie und Denkmalpflege in Heyrothsberge, hat die detailreiche Miniatur nach Erkenntnissen von Archäologen angefertigt.

Museumstag am 21. Mai

Das Modell zeigt den Turm als Verteidigungsbauwerk. Auch wichtige Komponenten wie Brunnen oder Abort-Erker hat Paul Weimann mit eingearbeitet. „Das ist eine wunderbare Bereicherung für uns“, freut sich Heimatvereinsvorsitzender Günter Wagener, „man kann sich jetzt ein ungefähres Bild davon machen, was die heutigen Steinreste einmal für eine Bedeutung hatten.“

Bilder

Nach der Errichtung der vor Witterungseinflüssen schützenden Überdachung und der damit verbundenen Erlaubnis, die Mauerreste offen zu halten, hat der Heimatverein nun seine Pläne vorangetrieben, das Gelände zu einem kulturhistorischen Besichtigungspunkt herzurichten. In nächster Zeit sollen entsprechende Arbeitseinsätze erfolgen.

Arbeitseinsätze geplant

Am Museumstag kommenden Sonntag möchte der Heimatverein erstmals Besucher an der Bärburg empfangen. „Das ist aber nur bei trockener Witterung möglich, weil das Umfeld noch nicht befestigt ist“, hofft Günter Wagener auf ein regenfreies Wochenende. Unabhängig vom Wetter könne auf jeden Fall aber das Modell besichtigt werden. Es wird im alten Hospital an der evangelischen Lorenzkirche ausgestellt.