Ummendorf l „Ummendörp an de Aalder“ – so wird es zwar gewiss nicht auf den offiziellen Ortseingangstafeln stehen, doch als informelle Bezeichung oder als Einschub/Erweiterung wäre es denkbar. Zugrunde legt den Überlegungen eine Regelung des Landes Sachsen-Anhalt, nach der es den Kommunen gestattet ist, neben dem Ortsnamen einen Zweitnamen in Niederdeutsch/Plattdeutsch zu führen.

Bürgermeister Reinhard Falke hat diesen Gedanken nun aufgegriffen und im Gemeinderat zur Diskussion getellt, denn: „Als Zeichen der Verbundenheit mit Traditionen oder auch zwecks touristischer Wirkung könnte ich mir einen Zweitnahmen durchaus vorstellen.“ Vom Börde-Museum hat Falke sich bereits einige Vorschläge zuarbeiten lassen, die auf historischem und teils noch heute gebräuchlichem Sprech beruhen, darunter der eingangs erwähnte sowie Varianten wie „Ummendorp in‘n Aalderdaal“ oder „Ummendorf – Aalderdorp“.

Der Gemeinderat sei noch nicht vollends von der Idee überzeugt, so Falke: „Wie das so ist, gibt es dazu unterschiedliche Meinungen. Es gibt noch kein eindeutiges Votum dafür oder dagegen.“ In der Januar-Sitzung soll entschieden werden, ob die Angelegenheit weiterverfolgt wird.