Groß Rodensleben l Unter der Überschrift „Miteinander radeln – zueinander finden“ trafen sich insgesamt 95 Mitglieder, darunter zehn Kinder, aus den evangelischen Kirchgemeinden Groß Rodensleben, Domersleben, Schleibnitz, Wanzleben und Hohendodeleben zur 19. „Fahrradtour in den Frühling“. Diese Kirchengemeinden werden von Pfarrerin Dorothea Sparfeldt betreut. Auch aus anderen Gemeinden und Magdeburg waren Radler dabei.

„Der Sinn dieser Fahrradtour besteht darin, die Kirchen in der näheren Umgehung mit ihrer bau- und kirchengeschichtlichen Vergangenheit kennenzulernen“, sagte Dr. Reinhild Lotz von der Kirchengemeinde Hohendodeleben. Außerdem diene diese schöne Tradition der Kontaktpflege der Kirchgemeinden untereinander. Die Organisation und Abstimmung mit den einzelnen Kirchgemeinden lag in den bewährten Händen von Annette Rein.

Durch die blühende Natur

Treffpunkt der Radler war die Kirche St. Peter in Groß Rodensleben, wo die Teilnehmer mit einem reichhaltigen Frühstück empfangen wurden. Zunächst steuerten die Radfahrer, Kinder, Eltern und Großeltern, die Kirche St. Benedikt in Hemsdorf an. Bei schönstem Frühlingswetter ging es weiter nach Ochtmersleben zur Kirche St. Petri. Über einen Feldweg erreichten die Börde-Radfahrer die Kirche St. Nicolai in Eichenbarleben. Durch die blühende Natur radelten sie weiter zur Kirche in Drackenstedt. Die nächste Station war die Kirche St. Jakobus in Druxberge. Hier empfing die Gruppe der Catering-Service der Familie Fischer aus Klein Rodensleben mit einem leckeren Mittagessen.

Bilder

Gestärkt und mit neuer Energie fuhren die Radfahrer nach Dreileben. Dort erfuhren sie die interessante Geschichte von der Rettung der in den 1980er Jahren zur Ruine erklärten Kirche St. Jacobi. Die fast 500 Jahre alte sanierte Kapelle in der Komturei in Bergen beeindruckte durch den Rokoko-Altar und die Epitaphe an den Wänden. Dort fanden früher die fahrenden Ritter Zuflucht.

Ziel war Groß Rodensleben

Das Ziel und Ende der 30 Kilometer langen Fahrradtour war die Kirche St. Petri in Groß Rodensleben. Im Schatten des Gotteshauses klang der Tag bei Kaffee und Kuchen aus. In jeder Kirche entlang der Tour wurden kurze Andachten gehalten und Lieder gesungen. Dabei begleitete die Radfahrer Dr. Dorothea Wolff auf der Orgel oder auf dem Harmonium. Für jede Station waren passende Lieder und Psalme vorbereitet. Kinder und ältere Radler hatten die Möglichkeit, auf dem begleitenden Anhängerfahrzeug mitzufahren, das von Günther Lauenroth bereit gestellt wurde.

„Wir danken dem Gemeindekirchenrat von Groß Rodensleben für das Frühstück und für die liebevoll gestaltete Kaffeetafel“, sagte Reinhild Lotz im Namen der Teilnehmer. Sie freuen sich schon jetzt auf die 20. Radtour im nächsten Jahr.