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Unterwegs in den Dörfern in JL und Zerbst Was man am Bäckerwagen erfährt

Brot, Butter, Marmelade: In vielen Dörfern ersetzen Verkaufswagen die kleinen Läden von früher. Sie sichern damit nicht nur die materielle Grundversorgung, sondern auch die soziale. Einblicke eines Fahrers.

Von Franziska Stawitz 31.08.2025, 17:45
Norbert Schmidt aus Zerbst ist seit 20 Jahren Verkaufswagenfahrer und weiß, was in den Gemeinden passiert
Norbert Schmidt aus Zerbst ist seit 20 Jahren Verkaufswagenfahrer und weiß, was in den Gemeinden passiert Foto: Franziska Stawitz

Wahlitz/Jerichower Land - Die Zeiger der Kirchturmuhr stehen auf der Acht, als die ersten Kunden auf dem Dorfplatz in Wahlitz eintrudeln. „Guten Morgen“, „Na, was gibt es Neues?“, „Hast du schon gehört?!“ - die Menschen stehen in kleinen Grüppchen zusammen und vertreiben sich die Wartezeit, bis der Bäckerwagen kommt. Kurze Zeit später rollt Norbert Schmidt aus Zerbst mit seinem Verkaufswagen um die Ecke. Die Klingel schrillt über die Dorfstraße und jetzt dürfte auch der letzte Wahlitzer, der in der Dorfmitte wohnt, wach sein.