Werbeaktion für Militär Flugverbot auf der Brockenkuppe? Bundeswehr reagiert auf Protest gegen Helikopter und Tiefflieger
Das geplante Bundeswehr‑Camp auf dem Brocken sorgt für Streit. Der Nationalpark Harz protestiert gegen die geplanten spektakulären Flugmanöver, hat für das Bundeswehr-Karrierecamp eine anderen Standort vorgeschlagen. Wie die Bundeswehr auf den heftigen Gegenwind reagiert.

Schierke/Halberstadt/Köln. - Hubschrauber überfliegen die Brockenkuppe im Harz, ein mächtiger Airbus A400M kreist in luftiger Höhe über dem Plateau. Aus den Helikoptern seilen sich bewaffnete Soldaten mit Spezialauftrag ab und starten ihre Operationen. All das vor der spektakulären Kulisse des 1.141 Meter hohen Brockengipfels und vor den Augen zahlreicher Zuschauer. So hatten es sich die Verantwortlichen des Bundeswehr-Karrierecamps vorgestellt, als sie am Donnerstag (22. Januar) zu einer Ortsvisite auf den Gipfel gereist waren. Es ging darum, die Lage zu erkunden und – eigens dafür war ein kleiner Hubschrauber gekommen – nach guten Landeplätzen Ausschau zu halten.
