Wernigerode l Zweieinhalb Jahre Recherche, Rechnen, Hoffen und Bangen: Nicole Schwede und Hagen Lorenz sind auf der Suche nach den eigenen vier Wänden in Wernigerode – eine Nervenprobe mit ungewissem Ausgang. Denn in der bunten Stadt am Harz ist das Immobilienangebot knapp, die Preise steigen und die Nachfrage ist groß. Dass es vielen geht wie ihnen, wissen die beiden nur zu gut. „Wenn man bei einer Besichtigung hört, dass noch 20 weitere Interessenten kommen sollen, dann ist das schon heftig“, sagt Nicole Schwede.

Tobias Fritschka kennt die Mühen der Haussuche in Wernigerode – und er hat seine Konsequenzen gezogen. Der gebürtige Wernigeröder hat gemeinsam mit seiner Familie der Heimatstadt den Rücken gekehrt und sich in Hasselfelde niedergelassen. „Ich bin eigentlich sehr verwurzelt mit der Stadt“, sagt der 44-Jährige. Von Ende 2012 bis 2014 habe seine Familie ein Haus oder Grundstück in der Stadt gesucht. „Das war schon damals ein Ding der Unmöglichkeit. Alles, was man hätte bekommen können, war preislich jenseits von Gut und Böse“, so Fritschka.

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