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Zweiter Weltkrieg im Harz Kindheit in Trümmern: Zeitzeuge schildert Bombenangriff auf Wernigrode am 22. Februar 1944

Am 22. Februar 1944 zerstörten 200 Fliegerbomben ganze Straßenzüge in Wernigerode. Zeitzeuge Jochen Thiel schildert, wie er als Fünfjähriger den Zweiten Weltkrieg im Harz erlebte.

Von Sandra Reulecke Aktualisiert: 21.02.2024, 19:06
Beim Bombenabwurf auf Wernigerode sind Häuser in der Breiten Straße in Schutt und Asche gelegt worden. In der Hausnummer 81 befand sich bis dato ein Modegeschäft.
Beim Bombenabwurf auf Wernigerode sind Häuser in der Breiten Straße in Schutt und Asche gelegt worden. In der Hausnummer 81 befand sich bis dato ein Modegeschäft. Foto: Walter Looke

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Wernigerode. - Es ist der 22. Februar 1944, „ein herrlicher Wintertag“. Der fünfjährige Jochen Thiel und seine Mutter nutzen den Neuschnee vom Vormittag. Auf dem Lindenberg in Wernigerode erhält der Junge seine ersten Ski-Lektionen. Ein Erinnerungsfoto darf nicht fehlen. Plötzlich ertönt der Voralarm. Alliierte Flieger nähern sich der Stadt – an Bord eine tödliche Fracht.