Schierke-Resort

Kritik an Facebook-Auftritt

Die Stadtverwaltung in Wernigerode postet ein Werbebanner für das neue Ferienhaus-Resort in Schierke - und erntet dafür Kritik.

Von Julia Bruns 20.06.2017, 01:01

Wernigerode l Wirbt die Wernigeröder Stadtverwaltung offensiv für das Schierke-Harzresort, das derzeit auf dem Gelände des ehemaligen Heine-Hotels entsteht? Diese Frage hat Christian Härtel im Hauptausschuss gestellt. Er kritisierte, dass auf dem Facebook-Auftritt des Brockenortes ein Werbebanner der Ferienhausanlage gepostet wurde. „Die Seite wird von der Verwaltung betreut, also vom Steuerzahler finanziert“, so das Linke-Stadtratsmitglied. Er forderte die Verwaltung auf, das Foto zu löschen. „Das ist schließlich keine Buchungsseite“, so Härtel. „Sonst können auch andere Beherbergungsbetriebe verlangen, auf der Seite beworben zu werden.“

Andreas Meling, im Rathaus verantwortlich für die Ortsentwicklung Schierkes mit dem Seilbahn-Projekt Am Winterberg, entgegnete, dass es die Investition in Höhe von 14 Millionen Euro rechtfertige, im kommunalen Facebook-Auftritt dargestellt zu werden. „Durch den Abbriss, der von der Stadt bezahlt wurde, ist es ein Gemeinschaftsprojekt. Das Resort wird sehr ortsbildprägend“, so Meling. „Diese Seite informiert auch über die Investititonstätigkeit in Schierke.“ Noch während der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwoch wurde das Bild gelöscht.