Drübeck l Sie war stimmungsvoll und hielt einige geplante und zwei ungeplante Überraschungen parat: Die 18. Romantische Nacht im Kloster Drübeck. Die ungeplanten kamen von oben. Der erste Regenguss überraschte die Besucher, die pünktlich zum Veranstaltungsbeginn gegen 18 Uhr am oder schon im Kloster waren. Doch die meisten hatten entweder selbst einen Schirm oder einen Schirmherrn dabei, sodass der kurze Guss nicht sonderlich störte. Das Gleiche wiederholte sich gegen 21.30 Uhr. Ein trockenes Plätzchen fand aber fast jeder, obendrein war der Spuk ebenfalls binnen weniger Minuten vorbei.

Ansonsten waren die Überraschungen gewollt. Viel Neues war im Klosterareal zu entdecken. Ein mobiles Stummfilmkino gehörte ebenso dazu wie ein erweitertes kulinarisches Angebot. Neben den professionellen Anbietern und Künstlern lebte auch die 18. Auflage der Romantischen Nacht wieder von den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Kultur und Leckereien

Dazu zählt nicht nur die gesamte Stammbesatzung der Kloster-Mitarbeiter, auch der Förderverein und viele dem Kloster eng verbundene Menschen haben sich auch diesmal wieder eingebracht. Gut und gern 50 mögen es gewesen sein, die organisierten, schmückten, Stände betreuten, Künstler einwiesen und andere Dinge vor und hinter den Kulissen erledigten.

Bilder

Das Ganze stand wieder unter der Regie von Alica Zahn-Behrens, die sich erst so richtig mitfreuen konnte, als die Schlussandacht Geschichte war. In diesem Moment merkte man förmlich, wie die Anspannung von ihr abfiel. Bis dahin liefen alle Fäden bei ihr zusammen. Das Team – allesamt keine gelernten Veranstaltungsprofis – lieferten aber auch bei der 18. Auflage der Romantischen Nacht aus Sicht der Besucher eine perfekte Vorstellung ab. Eben deshalb ist der Erfolg der Veranstaltung wieder einmal nicht hoch genug einzuschätzen.

Gospel in Klosterkirche

Künstlerischer Hauptact war diesmal der Drübecker Kloster-Gospel-Chor, der unter der Leitung von Pfarrer Michael Bornschein steht. Bei seinem Gastspiel war die Klosterkirche so voll wie noch nie, wie gestandene Klosterbesucher sich einig waren. Ein Riesenapplaus und mehrere Zugabe-Forderungen waren der verdiente Lohn für die Hobby Sänger.