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Stolperstein in Wernigerode Nicht mal die Familie kannte ihren Namen: Wie NS-Opfer nun eine späte Würdigung erhält

Mehr als 80 Jahre lang blieb das Schicksal von Marie Henning verborgen, nachdem sie im Rahmen der NS-Euthanasie ermordet wurde. Ihr Leben, das nun in Wernigerode mit einem Stolperstein gewürdigt wird, zeigt, wie grausam der NS-Staat war.

Von Sandra Reulecke Aktualisiert: 30.01.2026, 11:53
Der Künstler Gunter Demnig hat das Erinnerungsprojekt Stolpersteine 1992  ins Leben gerufen. In Wernigerode sind bislang 22 solcher Gedenkplatten verlegt.
Der Künstler Gunter Demnig hat das Erinnerungsprojekt Stolpersteine 1992 ins Leben gerufen. In Wernigerode sind bislang 22 solcher Gedenkplatten verlegt. Symbolfoto: Sascha Lotz/dpa

Wernigerode. - Ein jahrezehntelang gehütetes Familiengeheimnis, eine unglückliche Liebe, Verfolgung und Ermordung durch Nationalsozialisten: Was klingt wie der Stoff für einen Spielfilm, ist die tragische Lebensgeschichte von Marie Henning. Sie ist nur 43 Jahre alt geworden. An ihr Schicksal soll nun in Wernigerode erinnert werden.