Wernigerode l In Hasserode heißt es weiter Warten auf die Großbaustelle: Die Friedrichstraße zwischen Lutherstraße und Bahnübergang Amtsfelstraße wird erst 2019 saniert. Darüber informierte Burkhard Rudo in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses am Mittwochabend. „Es gab Verzögerungen bei der Ausschreibung, mit dem Vergabeverfahren wird noch in diesem Jahr begonnen“, erläuterte Wernigerodes Baudezernent zum Projekt, bei dem die Landesstraßenbaubehörde als Bauherr agiert.

Mit einem Beginn der Bauarbeiten auf der Hauptverkehrsader von Schierke ins Stadtzentrum, der Landesstraße 100, rechnet Rudo für das Frühjahr 2019. Ursprünglich war der Start der Sanierung auf dem 740 Meter langen Teilstück für den Juli angesetzt worden. Die Arbeiten an diesem dritten Bauabschnitt auf der Friedrichstraße sollten nach Plänen von Stadtverwaltung und Landesstraßenbaubehörde bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Neue Kalkulation wegen steigender Preise

Das hält der Dezernent nun für „unrealistisch“ und befürchtet „eine Verschiebung um ein Jahr nach hinten im gesamten Bauablauf“. Dazu gebe es Probleme bei der Finanzierung: „Die Konditionen müssen neu kalkuliert werden.“ Zudem müsse das Förderverfahren für die Sanierung den steigenden Preisen im Baugewerbe angepasst werden. „Das beansprucht mehr Zeit.“

Begonnen wurde 2003/04 mit dem zweiten Abschnitt im Bereich der Hochschule Harz. Dann folgte eine Pause bis 2011 und die anschließende Sanierung des ersten Abschnitts – vom Westerntor in Richtung Hochschule.