Wernigerode l Der Wernigeröder Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten und bekanntesten Märkten Mitteldeutschlands. Wenn der Markt vom 30. November bis zum 23. Dezember in imposanter Kulisse öffnet, laden weihnachtlich geschmückte Stände und die historische Altstadt zum Bummeln ein. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Angebote im weihnachtlichen Wernigerode. Die Harzer Volksstimme hat  die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

  • Mehr als 50 Händler bieten in Wernigerodes Altstadt ihre Waren feil. Auf dem Markt, auf der Breiten Straßen und auf dem Nicolaiplatz gibt es allerlei zu entdecken – von Zuckerwatte über Weihnachtsschmuck, Bratwurst, glasierte Äpfel, Kerzen – und natürlich Glühwein und Punsch. Neu sind 2018 im Angebot Stände mit Elchfleisch, ungarischem Hefegebäck und Bubblewaffeln.
  • Mit Karussell, Eisenbahn und überdachter Zwergentafel, Entenangeln und Ballwerfen sollen auf dem Nicolaiplatz vor allem Familien mit kleinen Kindern angelockt werden.
  • In der Adventszeit haben die Geschäfte an den Sonntagen, 2. und 16. Dezember, im gesamten Stadtgebiet geöffnet.

Krippe auf dem Marktplatz

  • Hingucker vor dem Rathaus ist die Krippe. Gestaltet wurde sie von dem Holzexperten Christoph Felchow und Jahr für Jahr um eine Figur erweitert. Jeden Freitag finden dort um 18 Uhr kurze Andachten statt. Am 24. Dezember wird um 21 Uhr traditionell das geschnitzte Christkind in die Krippe gelegt.
  • 2018 hat der Weihnachtsmarkt einen Tag länger geöffnet als gewöhnlich. Statt am 22. Dezember schließt der Markt erst am 23. Dezember. Das hänge damit zusammen, dass dieser Tag auf einen Adventssonntag fällt, erklärt Wernigerodes Ordnungsdezernent Volker Friedrich. Die Verwaltung habe wegen der längeren Öffnung „ein bisschen Bauchschmerzen“ – aus logistischen Gründen, so Friedrich. Ab 18 Uhr werde der Markt von den Mitarbeitern des Bauhofes am 23. Dezember abgebaut. „Ich hoffe nicht auf einen Wintereinbruch mit 40 Zentimetern Schnee. Dann ist der Abbau personell nicht zu schaffen.“ Ziel ist, dass am 24. Dezember Ruhe auf dem Markt und der Innenstadt einkehrt.
  • Nach der Premiere 2017 erlebt der Wernigeröder Krippenweg seine Neuauflage. Initiiert vom Ökumenischen Arbeitskreis der Kirchen in Wernigerode beteiligen sich wieder etliche Händler der Innenstadt und stellen von 2. Dezember bis zum 6. Januar Weihnachtskrippen in ihre Schaufenster. Neben einem Flyer mit allen Stationen des Krippenwegs werden auch mehrere Themenführungen angeboten: 1. Dezember um 14 Uhr, 7. Dezember um 15.30 Uhr, 8. Dezember um 14 Uhr, 14. Dezember um 15.30 Uhr, 15. Dezember um 14 Uhr, 21. Dezember um 15.30 Uhr, 22. Dezember um 14 Uhr, 28. Dezember um 15.30 und 29. Dezember um 14 Uhr, Treffpunkt vor der Touristinformation.

Fairtrade-Tag am 4. Dezember

  • Fairtrade auf dem Weihnachtsmarkt: Als offizielle Fairtrade-Stadt fühlt sich Wernigerode den Zielen des fairen Handels verpflichtet. Deshalb wird am 4. Dezember ein Fairtrade-Tag auf dem Markt veranstaltet. Einige Stände beteiligen sich an der Aktion und haben ihr Angebot um fair gehandelte Produkte ergänzt.
  • Tradition hat die Adventsausstellung im Wernigeröder Harzmuseum. Die diesjährige Exposition, die vom 2. Dezember bis zum 12. Januar zu sehen ist, steht unter dem Motto „Deutsche Weihnacht 1900 bis 1945“. Die Wanderausstellung aus Berlin zeigt Fotos eines Ehepaares, das sich alljährlich zu Weihnachten im Wohnzimmer ablichten lassen hat.
  • Für stimmungsvolle Atmosphäre sorgt die Beleuchtung. Die Mitarbeiter der Stadtwerke haben in den letzten Wochen Lichterketten auf dem Markt und in der Innenstadt aufgehangen. Erstmals illuminiert ist in diesem Jahr der „Turbo-Kreisel“. Damit das Rimker Tor an der Stadtecke einladend wirkt, wird der Turm beleuchtet und mit einen Schriftzug versehen.

Wintermarkt bis 6. Januar

  • Der Wernigeröder Wintermarkt zwischen Rathaus und Blumenuhr lädt zwischen dem 30. November 2018 und dem 6. Januar 2019 zu Glühwein, rustikalen Speisen und zu Livemusik ein.
  • Ab dem ersten Weihnachtsfeiertag und bis zum 5. Januar öffnet das Wernigeröder Winterschloss seine Pforten. Märchenstunde, Puppentheater, Musik und ein romantisch geschmückter Innenhof mit kleinem Wintermarkt erwarten die Besucher.
  • Dornröschen wird am Dienstag, 4. Dezember, im Rathaussaal geweckt – und das gleich sechs Mal hintereinander. Wie in jedem Jahr hat die Initiative „Große für Kleine“ ein Märchenspiel für die Kinder der Stadt einstudiert. Fünf geschlossene Vorstellungen gibt es es für die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätten und Grundschulen. Die letzte Aufführung um 16.15 Uhr ist öffentlich.