Barleben l 600 Euro für die Vereinskasse – darauf darf sich die Gewinnermannschaft des 11. Barleber Midnight-Cups freuen. Insgesamt zehn Teams aus Sachsen-Anhalt wollen am kommenden Sonnabend, 9. Januar, in der Mittellandhalle gegeneinander antreten. Die Zuschauer dürfen sich laut Frank Nase, Vorsitzender des Fußballfördervereins Barleben, auf temporeiche Spiele und gute Stimmung in der Halle freuen.

Genau deshalb sei der Midnight-Cup auch so beliebt. „Kleine Plätze, viele Leute, viele Tore: Da entsteht eine entsprechende Stimmung. Die Veranstaltung ist ein riesiger Publikumsmagnet. Zu Spitzenzeiten hatten wir 800 Besucher“, sagt Frank Nase.

Eröffnet werden soll der Turniertag um 16 Uhr mit einem Kickoff von den Organisatoren vom Barleber Fußballsportverein (FSV) und dem Förderverein. Im Anschluss sollen im knappen Viertelstundentakt die Spiele stattfinden, insgesamt 20.

Geplant ist zudem ein kleiner Neujahrsempfang im „VIP-Raum“ mit geladenen Gästen, zu denen neben Sponsoren unter anderem auch Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und Innenminister Holger Stahlknecht gehören.

Um 18.05 Uhr wollen sich die Junioren vom FSV Barleben bei einem Einlagenspiel beweisen. Wie Frank Nase im Volksstimme-Gespräch erklärt, soll der Nachwuchs so die Gelegenheit bekommen, sich potenziellen Sponsoren im Spiel zu präsentieren. Eine Showeinlage wartet zudem um 20 Uhr auf die Zuschauer, wenn die Guardian Angels aus Magdeburg ihre Cheerleading-Künste vorführen.

Um 20.52 Uhr soll das letzte Spiel angepfiffen werden. Auf dem Feld stehen dann der Domersleber SV und der Vorjahressieger Preussen MD. Die Siegerehrung ist für 23 Uhr geplant. Der Erstplatzierte darf sich auf einen Pokal sowie 600 Euro für die Vereinskasse freuen. Der Zweite erhält 300 und der Dritte 150 Euro. Der Verkaufserlös des Turniertages soll der Jugendabteilung des Co-Gastgebers, dem FSV Barleben 1911, zugute kommen.

Der Barleber Midnight-Cup ist laut Frank Nase als eine Art Pendant zur fehlenden Kreismeisterschaft in der Börde gedacht. Anstatt wie bisher zwölf Teams treten diesmal nur zehn Mannschaften gegeneinander an, damit die Wartezeit zwischen den Spielen nicht zu lang wird.