Irxleben / Hohe Börde l Sämtliche Angebote der Engagement-Landschaft der Gemeinde möchte das Freiwilligenzentrum künftig mit einem Online-Portal auf der Homepage der Gemeinde für die Bürgerschaft verfügbar machen. Der Start der sogenannten „Engagement-Karte“ ist für das nächste Frühjahr geplant. Zu den Angeboten gehören sowohl sämtliche regelmäßig wiederkehrenden als auch einmalige Angebote der Vereine und der ehrenamtlich tätigen Gruppen, Initiativen und Bürger. Außerdem sollen alle kulturellen Ereignisse im Gemeindegebiet und sämtliche Freiwilligenangebote und -gesuche hier veröffentlicht werden. Verfeinerte Detailsuchen sollen den konkreten Bedarf der suchenden Nutzer zielgenau erfüllen. „Auch die Suche nach Angeboten über eine Kartenoberfläche wird möglich sein“, erklärt der Koordinator des Freiwilligenzentrums „engagierte hohe börde“, Maik Schulz.

In das Projekt sollen ehrenamtliche Mitstreiter aus allen Ortschaften der 19.000-Einwohner-Gemeinde eingebunden werden. Im Rahmen der vom Koordinator des Freiwilligenzentrums betreuten Steuergruppe „Engagement-Karte“ bereiten diese Mitstreiter bereits seit einem guten halben Jahr den Start des Portals vor, sie fungieren als Ansprechpartner und „Sammelstelle“ für ehrenamtliche Angebote in ihren Heimatdörfern. „Ihre gute Vernetzung und die freiwillige Bereitschaft zur Mitwirkung ist neben einer innovativen technischen Umsetzung ein entscheidender Gelingensfaktor“, unterstreicht der Engagement-Koordinator.

Start im Frühjahr

Die Engagierten der Steuergruppe erfassen die Angebote bereits digital. So soll es möglich sein, dass die vorbereiteten Informationen möglichst schnell eingepflegt werden können, wenn das Portal im Frühjahr startet. Die Kontrolle und Koordination liegt in den Händen des Engagement-Koordinators

Entstanden ist die Idee der „Engagement-Karte“ auf Erzählwerkstätten, zu denen die „engagierte hohe börde“ und die Stiftung Leben in der Hohe Börde Bürger verschiedener Zielgruppen eingeladen hatten. Unter dem Motto „Erzähl mal die Zukunft Hohe Börde“ waren auf diesen Workshops Bürgerideen für die Zukunft gefragt.

Weitere Anregungen und Erfahrungen hat das Freiwilligenzentrum von anderen Freiwilligenbündnissen während der Netzwerktreffen des Bundesprogramms „Engagierte Stadt“ erhalten. Dieses Programm hatte auch die Erzählwerkstätten finanziert.