Barleben l Die neue Erntekönigin heißt Cordelia Kaufmann. Sie setzte sich mit ihrem prächtigen Blumengesteck gegen sechs Mitbewerberinnen durch. Auf dem zweiten Platz landete Marlies Osterwald, Dritte wurde Anneliese Meyer. Alle drei hatten bereits schon einmal den Titel der Erntekönigin inne, Cordelia Kaufmann wurde 2014 schon einmal in das hoheitliche Amt gewählt.

Die Wahl der Erntekönigin war jedoch nur einer der Höhepunkte des Erntefestes, das bei schönstem Spätsommerwetter auf dem Hof der Mittellandhalle gefeiert wurde. Japanische Trommeln weckten wohl den noch letzten verschlafenen Bürger auf, die Meitzendorfer Hupfdohlen hatten traditionelle Tänze einstudiert und brachten ordentlich Schwung ins Publikum, eine Modenschau machte Lust auf neue Bekleidung für Herbst und Winter.

Selbstgemachtes kosten lassen

Der Heimatverein und die Kleingartenvereine präsentierten sich mit ihren Produkten, die sie zu Marmelade, Brotaufstrich oder Likör verarbeitet hatten. Die Gäste ließen sich gern zu einer Verkostung überreden. Die Nabu-Mitglieder waren vor Ort und pressten den Saft aus Äpfeln und Birnen.

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Auch die Agrargenossenschaft lockte viele Besucher an ihren Stand. Sie zeigten historische Erntegeräte, einen knatternden Lanz Bulldog, einen riesigen Zwiebelzopf und präsentierten das Wahrzeichen jedes Erntefestes, die Erntekrone.

Das Fest wurde unter der Federführung der Gemeinde Barleben und des Heimatvereins organisiert. Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und Heimatvereinsvorsitzender Heike Hildebrandt wurde deshalb die Ehre zuteil, dieses Fest zu eröffnen. Weiterhin beteiligten sich die Feuerwehr, Sportvereine und der Oldtimerverein. Als Moderatorin versprühte Anica Gensecke vom OK-Live-Ensemble Barleben/Wolmirstedt Charme und gute Laune. Der Jugendclub „Insel für Alternativen“ schickte den ganzen Nachmittag lang Musik über den Platz.

Erstmals war auch der zweite Hof der Mittellandhalle belegt. Dort hatte die Volkssolidarität einen Trödelmarkt organisiert, über den viele Besucher schlenderten.