Jersleben l Die DRK-Lager in Jersleben gehören seit dem Jahr 2012 zum Angebot der Institution für Kinder und Jugendliche. Sie finden alle zwei Jahre hier statt und sind jedes Mal eine pädagogische wie auch logistische Herausforderung für die Leiterin des Organisationsteams, Mandy Oelke, und ihre vielen Helfer.

Lager gibt es alle zwei Jahre

Allein 60 von ihnen sorgen dafür, dass die Veranstaltung reibungslos über die Bühne geht. Noch dazu betreuen sie die Teilnehmer ehrenamtlich in ihrer Freizeit, egal ob sie sonst bei der Wasserwacht, dem Roten Kreuz oder der örtlichen Feuerwehren aktiv sind. Das DRK und die Institutionen – insgesamt 16 an der Zahl – sind mit dem „vollen Programm“ angereist.

So sorgen im Hintergrund die Logistiker für Versorgung und Transport. Auch das Kreisauskunftsbüro (KAB), welches in Katastrophenfällen in Aktion tritt, ist an einer Station zu finden. So gibt es 16 Themenstände, die die 32 Gruppen von Kindern und Jugendlichen absolvieren. Geführt werden diese von Mitarbeitern des DRK und Helfern.

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60 Helfer mit dabei

„Die Teilnehmerzahlen bedeuten einen echten Rekord“, sagt Mandy Oelke, die Leiterin für soziale Arbeit im Kreisverband Börde ist. „Alle ziehen an einem Strang, dazu gehört an den drei Tagen auch das Team von Birgit Hagemann, Leiterin des Erholungszentrums. Wir bekommen jegliche Unterstützung und alle sind voll bei der Sache.“

Selbst eine Delegation der Wasserwacht aus Magdeburg ist mit von der Partie. Während die Kollegen aus Haldensleben praktische Übungen und theoretische Grundlagen vorstellen, trainieren die Magdeburger die Erste Hilfe mit Kindern und Jugendlichen direkt am Seeufer. Ella aus Osterweddingen als Verletzte und Emma aus Etgersleben als Retterin zeigen dabei ihr Können. Bei ihnen kommt auch das schauspielerische Detail nicht zu kurz.

Teilnehmerrekord

Die in zwei Altersklassen unterteilten Gruppen – 6 bis 12 und 13 bis 17 Jahre – müssen auf dem Rundparcours über das Gelände am See Punkte sammeln. Dabei werden Wissen, Praxis und Gruppenarbeit bewertet. „Gerade das gemeinsame Absolvieren von Aufgaben ist uns dabei wichtig“, sagt Mandy Oelke. „Die Kinder und Jugendlichen kommen nahezu aus dem gesamten Kreisgebiet und lernen sich hier zum großen Teil auch kennen.“

Aufgrund der großen Hitze haben die Veranstalter die große Runde etwas enger zusammengelegt als bei den vorherigen Lagern. So ergeben sich kurze Wege für kleine Füße. Zwischendurch wird schon einmal im kühlen Nass geplanscht, denn auch das ist nicht weit entfernt. Bei den Übernachtungen gibt es ebenfalls einen Rekord – es sind 150 Zeltgäste angereist. Die Versorgung stellt das DRK sicher. „Die ganze Veranstaltung kostet die Teilnehmer keinen Cent“, hebt Mandy Oelke hervor. „Der Kreisverband trägt alle Kosten.“