Feuerwehreinsatz in Wolmirstedt Sirene heult, Feuerwehr löscht nicht
Zwölfter Einsatz der Feuerwehr in diesem Jahr und es gab (fast) kein Feuer.

Wolmirstedt. - Die Sirenen der Stadt heulen dreimal laut auf, es ist Dienstag, 27. Januar, 9.32 Uhr. Die Feuerwehrleute fahren mit ihren Privatautos über verschneite Straßen zum Gerätehaus, steigen in die Feuerwehrkleidung, rennen zu ihren Fahrzeugen. Mit Blaulicht und Martinshorn fahren sie durch die Stadt.
Diesmal hat im Humanas-Wohnpark in der Kleinen Gartenstraße die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehrleute stellten sich darauf ein, einen Küchenbrand vorzufinden. Das war ihnen gemeldet worden.
Ganz so schlimm war es dann nicht. „Vor Ort wurde in einer Wohnung ein geschmolzener Wasserkocher auf einer Herdplatte festgestellt“, sagt Wolmirstedts Feuerwehrsprecher Yves Hummelt. Die Feuerwehr musste jedoch in diesem Fall nicht löschen. Die Mitarbeiter des Wohnparks hatten bereits mit einem Schaumfeuerlöscher gelöscht. „Dadurch konnte Schlimmeres verhindert werden“, sagt Yves Hummelt.
Die Feuerwehr sorgte für die angemessene Belüftung und rückte schnell wieder ab. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz war die gesamte Stadtfeuerwehr, also Kameraden und Fahrzeuge aus Wolmirstedt, Farsleben, Mose und Glindenberg, sowie ein Rettungswagen.