Jersleben l Zum Volkstrauertag gedachten die Jersleber am vergangenen Sonntag den Toten aus Krieg und Gewaltherrschaft. Wegen des strömenden regens fand die Andacht des Geeminderatsvorsitzenden Jürgen Kober nicht am Gedenkstein neben der Kirche, sondern unter dem Schützenden Dach von Sankt Petri und Paul statt.

In seiner Rede erinnerte der Gemeinderatsvorsitzende an die Frauen, Männer und Kinder, die in den beiden Weltkriegen, aber auch anderen Diktaturen und Gewaltherrschaften ums Leben kamen. „Die Zeit des Nationalsozialismus liegt lange zurück, aber die Schatten wirken bis heute nach“, sagte er. Die Zeit lindere diesen Schmerz, könne ihn aber nicht heilen.

Auch in Gutenswegen, Samswegen, Klein und Groß Ammensleben, Meseberg und Dahlenwarsleben gedachten die Bewohner der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft mit Andachten und Kranzniederlegungen.

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