Darum geht‘s in „Der zwölfte Elf“:

Aufgrund eines Missverständnisses wird der elfte Elf so wütend, dass er seinen magischen Jahreswunsch dafür nutzt, das Weihnachtsfest zu verfluchen. Der zwölfte Elf versucht dann, mit seinem magischen Jahreswunsch die Situation zu retten. Ob es ihm gelingt und was der Dahlenwarsleber Weihnachtsmarkt mit der Rettung zu tun hat, ist am 8. Dezember ab 15.30 Uhr in der Dahlenwarsleber Kirche zu sehen.

Dahlenwarsleben l Für die Dahlenwarsleber gehört es seit vielen Jahren zum festen Bestandteil in der Adventszeit – das Weihnachtsmärchen in der Kirche „Sankt Lamberti“. Auch in diesem Jahr entsteht unter der Regie von Grit Gehrmann und Mitwirkung sowohl von Kindern als auch Erwachsenen ein Bühnenstück für die ganze Familie. Die Proben dafür laufen bereits, am Dienstag fanden sich die kleinen Schauspieler dafür zum ersten Mal in der Kirche zusammen.

Präsentiert werden soll das Ergebnis der wochenlangen Vorbereitungen im Rahmen des Adventsmarktes in Dahlenwarsleben, der am 8. Dezember ab 15 Uhr rund um „Sankt Lamberti“ stattfinden soll und vom Heimat- und Kulturverein organisiert wird. Dazu gehört auch die Kulturgruppe „De‘ Mädels“, die das Zepter für das Stück „Der zwölfte Elf“ in der Hand hat.

Rund 50 Mitwirkende

In den vergangenen Jahren war das jeweilige Weihnachtsmärchen auf großen Zuspruch gestoßen, längst ist es zum Höhepunkt der Veranstaltung geworden. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass es so gut angenommen wird. Die Mischung aus Kindern und Erwachsenen macht nicht nur uns, sondern auch unseren ‚Schauspielkindern‘ sichtlich Freude. So halten sie uns inzwischen auch nach ihrem Schulwechsel die Treue und fragen an, ob sie mit dabei sein können“, berichtet Grit Gehrmann. Aus ihrer Feder stammt auch die Geschichte.

Rund 50 Mitwirkende umfasst das Ensemble in diesem Jahr, darunter sind 14 Kinder – zum größten Teil aus der Kindertagesstätte „Hoppetosse“. „Aber auch ‚alte Hasen‘, die uns in den vergangenen Jahren schon die Treue gehalten haben, sind in diesem Jahr wieder dabei. Das ist toll, weil sie die durch den Schulwechsel nun problematischeren Probezeiten auf sich nehmen, um mit dabei zu sein“, lobt Grit Gehrmann und schiebt ein großes Dankeschön an die Kita „Hoppetosse“ hinterher: „Seit Jahren werden wir von dort so super unterstützt. Wir bekommen einen Probenraum zur Verfügung und einen Kollegen an die Seite gestellt. Es ist eine tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit, auf die wir uns immer verlassen können.“

Unterstützung erfährt das Team auch vom Kinderchor der Grundschule „Astrid Lindgren“ unter der Leitung von Heike Pforr. Bereits zum dritten Mal ist dieser Teil des Programmes. Die Eröffnung des großen Bühnen-Spektakels übernehmen wiederum die Jüngsten aus der „Hoppetosse“. Hinter und vor den Organisatoren und Darstellern liegt viel Arbeit: „Bühne, Kostüme, Requisiten, Technik und natürlich die Proben des Stückes nehmen uns sehr in Anspruch“, erklärt die Regisseurin. Jedoch seien alle hochmotiviert.