Einschränkungen für Pendler Anhaltender Frost verhindert ein Übersetzen: Elbfähre Aken ist weiterhin außer Betrieb
Die B 187a zwischen Zerbst und Köthen bleibt gekappt. Obwohl die Eisschollen auf der Elbe vorerst sichtbar zurückgegangen sind, verharrt die Fähre Aken weiterhin am Ufer.

Steutz/Aken - Pendler zwischen Zerbst und Köthen müssen sich nach wie vor in Geduld üben. „Elbfähre außer Betrieb“ heißt es auch weiterhin. Bereits seit 22. Januar ist die Akener Fähre vorm Steutzer Ufer fest vertaut. Vorerst wird sich daran nichts ändern, und das obwohl derzeit großflächig keine Eisschollen auf dem Fluss treiben.
Manch einer hatte deshalb bereits die Hoffnung, dass die Fähre endlich wieder übersetzt. Doch die anhaltenden Minus-Temperaturen - vor allem der tiefe Nachtfrost - verhindern eine Inbetriebnahme. Von vielen verschiedenen Faktoren, die hierfür ausschlaggebend sind, spricht Ronald Kulb gegenüber der Volksstimme. Der Chef der Stadtwerke Aken, die die Fähre betreiben, hat dabei eine funktionstüchtige Seilwinde genauso im Blick wie ein Beiboot, das nicht festgefroren ist.
Kein Fährbetrieb: Stadtwerke Aken kämpfen mit wirtschaftlichen Einbußen
Durch einen - wenn auch nur leicht - schwankenden Flusspegel könnte sich zudem Eis vom Ufer lösen und auf die Elbe treiben, wie er schildert. Auch die Bildung winziger neuer Eisschollen hat Kulb beobachtet. Er spricht von einer „total dramatischen Situation“, und das nicht zuletzt hinsichtlich der enormen Einnahmeverluste. Mit jedem Tag, an dem die Fähre nicht übersetzt, steigen die Einbußen.
Bereits vom 7. bis 18. Januar war die Elbfähre Aken wegen Eisgangs außer Betrieb. Nachdem sie kurzzeitig pendelte, folgte am 22. Januar die erneute Einstellung des Fährbertriebs - und hält nun an. „ Am 9. Februar wird die Situation neu bewertet“, informiert Kulb in seiner aktuellen Pressemitteilung.