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Kältefront zeigt Wirkung Treibeis auf der Elbe nimmt wieder zu: Fähren müssen erneut ihren Betrieb einstellen

Nur kurz setzten die Elbfähren Aken, Barby und Breitenhagen über. Jetzt müssen sich vor allem Pendler wieder auf längere Wege einstellen.

Aktualisiert: 21.01.2026, 11:03
Das Eis auf der Elbe hat wieder zugenommen. Die ersten Fähren stellen den Betrieb ein.
Das Eis auf der Elbe hat wieder zugenommen. Die ersten Fähren stellen den Betrieb ein. Foto: Daniela Apel

Barby/Breitenhagen/Aken (vs) - Die frostigen Temperaturen haben das Treibeis auf der Elbe wieder anwachsen lassen. Die Folge: die ersten Fähren bleiben am Ufer.

Nur einen Tag setzte die Elbfähre Breitenhagen über den Fluss. Ab sofort muss sie ihren Betrieb erneut wegen Eisgangs einstellen. Ähnlich ergeht es der Barbyer Fähre, die schon ab 19. Januar wieder übersetzte. Heute (21. Januar) pendelt sie noch bis 16 Uhr. Dann wird auch sie vorerst ein weiteres Mal fest am Ufer vertaut. Darüber informierte Franziska Wolf, Mitarbeiterin der Stadt Barby, welche die beiden Fähren betreibt.

Wenig später wurde seitens der Stadtwerke Aken mitgeteilt, dass die Elbfähre Aken ebenfalls ab 22. Januar gezwungen ist, ihren Betrieb einzustellen. Aufgrund des zunehmenden Treibeises sei ein reibungsloser Fährbetrieb nicht möglich, bedauert Stadtwerke-Chef Ronald Kulb.

"Der Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme kann aktuell nicht abgeschätzt werden", schreibt er. Die Situation vor Ort werde am 26. Januar neu bewertet.