Walternienburg l Trotz des regnerischen Wetters hatten sich am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages viele Walternienburger und Gäste auf den Weg zur Burg gemacht. Mal raus kommen, mal die Beine nach den weihnachtlichen Genüssen vertreten, mal Leute treffen – so beschreibt Michaela Strauß, die Vorsitzendes der Walternienburger Heimatvereins, das Anliegen des Punschabend. Den gibt es schon viele Jahre, und er wird immer wieder gerne angenommen. Glühwein geht immer um diese Jahreszeit. Für den Nachwuchs gab es den Kinderpunsch und die Würstchen wie immer beim Heimatverein gratis.

Sieben Vereinsmitglieder waren im weihnachtlichen Einsatz an dem Abend, um die letzte Veranstaltung des Jahres abzusichern. Im nächsten Jahr stehen bei der Jahreshauptversammlung im April wieder Neuwahlen des Vorstandes an. Derweil steht der Veranstaltungskalender für das kommende Jahr bereits (siehe Infokasten). Alle bewährten Angebote und Höhepunkte sind wieder im Programm enthalten. Für den Heimatverein geht es mit dem Tanz in den Mai los. Auf 2019 kann Michaela Strauß zufrieden zurückblicken. Nur das Drachenfest auf dem Sportplatz musste wegen Regen ausfallen. Mit der Festscheune ist man indes wetterunabhängig auf der Burg. So konnten die Gäste auch am Mittwochabend im Trockenen sitzen.

Zum Burgturm hinauf

Allerdings schaffte es Ortsbürgermeister Jörg Hausmann, alle zusammen vor das Burgtor zu locken für eine freie Sicht nach oben. Er verlas noch einmal den Nachruf für den verstorbenen Walternienburger Ehrenbürger und langjährigen Ortsbürgermeister Heinz Reifarth. In der Zeit war Tochter Nicola unterwegs, die Stufen des Burgturmes zu erklimmen, um den Knopf zu drücken, um einen neuen Stern hoch oben an der Spitze leuchten zu lassen. Der Heinz Reifarth-Gedenkstern soll nun über der Ortschaft leuchten, in Erinnerung des Mannes, der so viel für sein Dorf und dessen Menschen getan hat. „Einmal im Jahr guckt Heinz Reifarth nun zur Sternenzeit sechs Wochen auf uns hinab, und wir können zu ihm hinaufschauen“, so Jörg Hausmann. Auf 17 Spitzen des weißen Sterns haben der Ortschaftsrat, der Heimatvereinsvorstand, Feuerwehr und andere, die eng mit ihm zu tun hatten, ein paar Gedanken in Goldschrift hinterlassen.

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