Zerbst l Es ist schon etwas besonderes. Das hob Rathauschef Andreas Dittmann (SPD) am vergangenen Montag noch einmal hervor. Die Rede war vom neu erschienenen Zerbster Heimatkalender für 2018. Vorgestellt wurde der neue, nicht nur bei den Zerbstern sehr beliebte Kalender, in der Buchhandlung Gast.

Dass der Kalender sich größter Beliebtheit erfreut, wurde schon vor der Präsentation des neuen Werkes deutlich. Seit Montag ist der schmucke und mit Geschichten und Geschichtlichem von Zerbst und Umgebung bestückte Kalender 2018 nun zu erwerben. Buchhändlerin Hannelore Seidler wartete schon sehnsüchtig auf die Exemplare, die nach der Vorstellung in den Regalen des Buchladens ausgelegt werden sollten. Unzählige Zerbster fragten noch bevor die Kartons mit den Exemplaren ausgepackt waren, ob es denn den Heimatkalender schon zu kaufen gibt.

„Im vergangenen Jahr war die Nachfrage so groß, dass der Heimatkalender sehr schnell vergriffen war“, sagt Agnes-Almuth Griesbach, Museumsleiterin. Insgesamt wurden 850 Exemplare an die Buchhandlung Gast übergeben. Interessenten können den Kalender auch in der Tourist-Information Zerbst, in der Lotto Toto- Stelle an der Alten Brücke und in der Passage bei Kaufland sowie im Kiekinpott erwerben. Auch an der Tankstelle in Lindau sind Exemplare erhältlich. Der Kalender wurde in einer Auflage von 1700 Exemplaren gedruckt.

Wie Eislauf nach Japan kam

Zu den Themen, die in der Ausgabe für das Jahr 2018 aufgegriffen wurden, gehört unter anderem eine Biografie über Georg Würfel, ein Zerbster als Vater des Eislaufens in Japan. Auch Rückblicke zu den 14. Internationalen Fasch-Festtagen sowie die Neuinszenierung des Zerbster Prozessionsspiels finden dort ihren Platz.

Neben Wissenschaftlichem und Geschichtlichem findet sich auch der Zerbster Rassekaninchenverein in der neuen Ausgabe wieder. Die Mitglieder blicken in diesem Jahr auf 120 Jahre Bestehen ihres Vereins zurück. Der 30-jährige Krieg, sowie 100 Jahre Kriegsende des Ersten Weltkrieges werden ebenfalls von den Herausgebern – der Verein Regionalgeschichte Anhalt-Zerbst und der Stadt Zerbst thematisiert. „Wir freuen uns immer über Beiträge und Ideen, aber auch neue Autoren“, lädt Agnes-Almuth Griesbach die Zerbster zum Mitwirken ein.