Steckby l Ein bunter Umzug vom Dorf aus erreichte den Festplatz am Nachmittag, und die Kinder fuhren mit geschmückten Fahrrädern eine Parade vor. Dann war Ansturm auf die vielen Spiel- und Spaßangebote, die auf dem Festplatz zu finden waren.

400 Lose der Tombola waren binnen einer halben Stunde ausverkauft. Mit dem Erlös wurden die Preise für die Spiele finanziert, die Kindereisenbahn und mehr. Für den Nachwuchs war alles umsonst im Lunapark – unter anderem Spiele, Schminken, Basteln, Kremser fahren. Dank vieler Helfer konn te das Fest auf die Beine gestellt werden. Da sitzen die Steckbyer alle in einem Boot, wie sie auch auf der Bühne bekundeten.

Miniplayback-Show und Tanzvorführung

Kurzfristig hatte Beate Joch, die den Hut bei der ganzen Sache auf hatte, noch eine Miniplayback-Show organisiert, bei der die kleinen und großen Künstler gefeiert wurden, wie auch die Tanzvorführung des Karnevalsverein und die Cowboys der Kita.

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Mit 27 Kuchen und zwei Speckkuchen war das Kuchenbüffet erwartungsgemäß reichhaltig. Das Kuchenteam hatte alle Hände voll zu tun und konnte sich über die Unterstützung durch Ortsbürgermeisterin Gundel Schayka freuen. Die half beim Abwaschen, ansonsten freute sie sich, über das Engagement der Steckbyer und, dass das Kinderfest ein Selbstläufer war.

Immer wieder Neues

Stellvertretend für die vielen, die sich einbringen, wurden Petra und Olaf Tunkowksi geehrt. Jedes Jahr gibt es neue Betätigungen an ihrem Stand. Diesmal wurde geangelt. Das Angelspiel hatte Petra Tunkowski von ihrer Arbeit aus dem Therapiezentrum Bethanien in Dessau mitgebracht, wo es von Suchtkranken angefertigt worden war.

Über den „Dorfkind“-Orden durfte sich aber auch Berthold Laue freuen, der im Vorfeld mit ein paar Kindern das Festgelände sauber gemacht hatte. Der 84-Jährige ärgerte sich derweil, dass vom Bauhof da so wenig Unterstützung kam und die Männer sich nicht kooperativ zeigten.