900 Euro Gewinnprämie Volles Haus bei der Volksstimme Quiznacht: Fast 2oo Zerbster rätselten
Bei der zweiten Auflage der Volksstimme-Quiznacht sind 21 Vereinsteams und fast 200 Teilnehmer am Start. Wer alles dabei war - hier zu sehen auf vielen Bildern.

Zerbst - Nach der Premiere der Volksstimme-Quiznacht vergangenes Jahr konnte die zweite Auflage die erste noch toppen. 21 Vereinsteams mit rund 200 Teilnehmern stellten sich am 13. Februar im Katharina-Saal der Zerbster Stadthalle den kniffligen Fragen, die sich das Volksstimme-Team der Lokalredaktion ausgedacht hatte.
Immerhin war der Anreiz groß, noch größer als im vergangenen Jahr. Insgesamt 900 Euro waren diesmal an die drei schlauesten Rateteams zu vergeben. 300 Euro hatten wieder Tom Dupke und Martin Roschig, Inhaber der Raben- und der Neuen Apotheke in Zerbst, mit in den Topf geworfen.
Zehn Fragen in fünf Bereichen
Jeweils zehn Fragen wurden zu den Themenbereichen Zerbst, Geographie, Sport, Film und Fernsehen sowie Allgemeinwissen gestellt. Eine Minute Zeit gab es für jede Frage, um die Köpfe zusammenstecken, und die richtige Antwort aufzuschreiben - ohne Telefonjoker oder Google.

Die Fragen fanden zumindest die Quizfreunde vom Güterglücker Heimatverein in diesem Jahr besser, allgemeiner. „Im vergangenen Jahr waren sie doch sehr speziell“, erinnerte sich die Vereinsvorsitzende Jeannette Lehmann. Auf jeden Fall hat den Güterglückern das Quizzen wieder viel Spaß gemacht. Dass man bei der Gelegenheit auch mal Leute trifft und sich austauscht, kommt dazu.
„Man kann einiges bei den Themen lernen“, sagte Susan Herrmann vom Walternienburger Burgschützenverein Milvus. Die Truppe war das erste Mal dabei. „Jung und alt ergänzen sich bei den Fragen gut“, meinte Thomas Waßerberg, der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Eine schöne Sache, waren sich die Bogenschützen trotz Wissenslücken einig. Krankheits- und arbeitsbedingt trat der Förderverein der Freien Kita nur zu viert und damit als kleinstes Team an.
Geistesblitze und geballtes Wissen halfen zum Sieg
Die Fragen vom letzten Jahr hatten sich die Frauen im Vorfeld mal angeschaut. Die waren schwer, fanden sie. Die diesmal auch, aber zumindest hatte man einen Ansatz zu diskutieren, meinte Silke Alarich. Es habe nicht genützt, sich mit noch so vielen weltpolitischen Affären zu beschäftigen, lachte Diana Küllmei.







Die richtigen Geistesblitze, Eingebungen, Erinnerungen oder nur einfach geballtes Wissen konnten wieder die Volleyballer vom TSV Rot-Weiß Zerbst abrufen. Sie verteidigten souverän ihren Titel vom vergangenen Jahr und holten sich erneut die Siegprämie.
Siegprämie für Teambildung
Diese soll in gemütlicher Runde ausgegeben werden, ließ Christian Laue, der den symbolischen Scheck in Empfang nahm, wissen, „das nennt man Teambildung“. „Da nehmen wir auch die Angehörigen mit dazu und feiern richtig“, ergänzte Wolfgang König.
Der Förderkreis St. Nicolai, der bei seiner ersten Quizteilnahme nicht gleich den Sieg davontragen wollte, wie Mario Gabler scherzhaft anmerkte, will das Geld etwa in die Beleuchtung im Innern der Nicolaikirche stecken oder in die Taubenabwehr. Die Truppe konnte die Schätzfrage im Stechen um Platz zwei für sich entscheiden.






So gingen die 200 Euro für Platz drei an den PSV Anhalt. Hier wird gerecht an die Abteilungen verteilt, so Manuela Schmelzer. Bälle, Bänder, Matten bräuchten die Gymnastikfrauen, beim Judo kann die Ausrichtung eines Turniers mit unterstützt werden. Für die Karatekas ist derweil neue Schutzausrüstung nötig, da der Weltverband neue Sicherheitsvorschriften eingeführt hat, erklärte sie.
Zerbster wurden kreativ bei den Antworten
Bis zuletzt blieb der Quizabend spannend. Wer sein Wissen testen will, kann das zwei Zeitungsseiten weiter machen. Da sind alle Fragen und Antworten zu finden. Wer sich zu Hause ans Raten macht, muss selbst für sein leibliches Wohl sorgen. Bei der Quiznacht in der Stadthalle übernahmen das die Elftklässler des Zerbster Gymnasiums Francisceum, um ihre Abikasse zu füllen.
Übrigens waren der Kreativität bei der Beantwortung der Fragen keine Grenzen gesetzt. Da wurde das Schwein als erster Preis bei der ersten Zerbster Pferdemarktlotterie aufgerufen oder „Posti“ zum Werbemaskottchen für die fünfstelligen Postleitzahlen gemacht.