Tennis

Sachsen-Anhalts Tennisspieler gehen ans Netz

Nach ungewissen Wochen und mehrmaliger Verlegung geht nun doch alles ganz schnell. Der Start in die Punktspiele steht unmittelbar bevor.

Von Björn Richter
Die Tennisspieler im Land wie Markus Gladisch, der mit den Herren 50 des TC Grün-Weiß Burg in der Landesoberliga ins Rennen geht, haben eine Verabredung: Am Freitag, 11. Juni, beginnt die Sommersaison 2021.
Die Tennisspieler im Land wie Markus Gladisch, der mit den Herren 50 des TC Grün-Weiß Burg in der Landesoberliga ins Rennen geht, haben eine Verabredung: Am Freitag, 11. Juni, beginnt die Sommersaison 2021. Björn Richter

Burg - Stetig sinkende Infektionszahlen und die neue, inzwischen 13. Auflage der Corona-Eindämmungsverordnung des Landes machen es möglich. Der Tennisverband Sachsen-Anhalt (TSA) wird ab Freitag, 11. Juni, den regulären Spielbetrieb in der Sommersaison aufnehmen. Darauf hat sich das Präsidium um Verbandschef Axel Schmidt in einer gemeinsamen digitalen Sitzung mit der Sport- und Jugendkommission in der vergangenen Woche verständigt. „Wir freuen uns, dass sich unsere aktive Tennisszene nach der Freigabe des Trainingsbetriebs nun auch im Wettkampf messen kann“, erklärt TSA-Präsident Axel Schmidt.

Startschuss steht bevor

Nach der Übergangssaison im vergangenen Jahr wird in dieser Spielzeit wieder um die Meisterschaft und gegen den Abstieg gekämpft. Zusätzlich dürfen die Umkleiden und Sanitärbereiche im Verein nach Freigabe des Betreibers der Sportstätte sowie die Vereinsgastronomie im Außenbereich entsprechend der gültigen Verordnung grundsätzlich geöffnet werden. „Der Punktspielbetrieb kann damit annähernd zu den Rahmenbedingungen stattfinden, die Vereine und Mannschaften mit der Meldung erwarten konnten“, weiß der Verbandschef zu berichten.

So wird die Durchführung der Mannschaftswettspiele neben den Abstands- und Hygieneregeln vorerst bis zum 13. Juni an eine Testpflicht gebunden sein. Genesene und vollständig geimpfte Personen sind von dieser befreit. „Wir werden uns als Verband an die jeweils gültige Verordnung orientieren. „Sollten sich weitere Lockerungen für den Sport im Freien ergeben, werden wir die Regelungen entsprechend in den Konzepten anpassen“, berichtet Vizepräsident Sport Maximilian Pefestorff. Insofern die Inzidenzen wieder deutlich ansteigen auf Werte von mehr als 100 oder aufgrund von Verordnungen der Kommunen kein Doppel gespielt werden dürfen, gibt es verschiedene Szenarien.

Bestehende Testplicht

Der TSA bietet an, dass Spiele in beiderseitigem Einvernehmen einfach und flexibel verlegt oder das Heimrecht getauscht werden kann. Sollte es aufgrund von Corona-Infektionen oder Quarantäne zum Ausfall von mindestens zwei Spielern der Stammmannschaft kommen und das Team dadurch spielunfähig werden, bleibt der Nichtantritt sanktionslos und die Begegnung kann durch die Vereine oder den Verband verlegt werden. „Die Spiele können bis auf Staffeln, die zum Ostliga-Aufstieg berechtigen, bis zum 26. September abgeschlossen werden. Wir möchten den Vereinen damit mehr Spielraum für die Durchführung der Punktspiele geben“, betont Pefestorff.

Für Fragen rund um die Durchführung des Spielbetriebs wird es am morgigen Donnerstag um 18 Uhr einen digitalen Vereinsdialog geben, in dem TSA-Präsident Schmidt, Vizepräsident Sport Pefestorff, Geschäftsführerin Bettina Krause und der TSA-Referent für den technischen Spielbetrieb Oliver Brandt zum direkten Austausch bereitstehen. Die Anmeldungen sind heute und morgen über entweder direkt über die Geschäftsstelle oder den TSA-Seminarkalender online möglich.