Fußball

Lok-Tore nach Standards sorgen für Klarheit

Altmark-Strom-Pokal der Stadtwerke Stendal: Möringer SV – 1. FC Lok Stendal II 1:7 (1:3)

11.10.2021, 07:25
Möringens Scott Ziesmann (links) versucht, Lukas Pfeiffer (1. FC Lok Stendal)  vom Ball zu trennen.
Möringens Scott Ziesmann (links) versucht, Lukas Pfeiffer (1. FC Lok Stendal) vom Ball zu trennen. Foto: Uwe Meyer

Möringen - Uwe Meyer

Im Landesklassenduell des Altmark-Strom-Pokals hat sich der 1. FC Lok Stendal II deutlich 7:1 beim Möringer SV durchgesetzt. Vor zwei Wochen beim Punktspiel, welches die Lok-Reserve 2:0 gewann, ging es knapper zu.

Möringen hatte personell geradeso ein Team voll. Auf der Bank nahmen nur Torwart Richard Bauer, Steven Wittrien hütete diesmal das Tor, und Daniel Drawehn platz.

Die Gäste mussten auch einiges ändern. Zunächst bekamen etliche Akteure aus dem Oberligakader, die zuletzt durch Verletzungen oder andere Gründe fehlten, Spielpraxis. Mit Maurice Schmidt, Felix Knoblich, Lorenz Balliet sowie nach der Pause Paul Schönburg und Lukas Breda standen schon reichlich gestandene Akteure auf dem Rasen, neben etlichen Jungen die auch schon in der Oberliga aufliefen. Der Start der Gäste war auch optimal. Eine gute Kombination vollendete in der vierten Minute Yannik Bäther zur Gästeführung. Möringen blieb unbeeindruckt, schaffte nur Augenblicke später durch Tim Reiter das 1:1. Auch in der Folge war der Gastgeber gleichwertig. Fast wäre Jonas Gödecke sogar die Führung gelungen, doch der Ball wurde noch von der Linie geholt.

Zusehends bekamen aber die Gäste mehr Oberwasser. Nach einer halben Stunde rettete Axel Jaeger noch vor der Linie. Fünf Minuten später ging Stendal II wieder in Front. Torwart Steven Wittrien lief raus, rasselte mit einem Gegner zusammen, es wäre wohl Strafstoß gewesen. Der Schiri gab Vorteil und Carl Klautzsch netzte zum 2:1 ein.

Eine Minute vor dem Pausentee bremste Steffen Kumpe diesmal Lukas Pfeiffer unsanft. Schiri Mayk Kopecki zeigte sofort auf den Punkt. Maurice Schmidt trat an, scheiterte aber an Torwart Wittrien, der auch noch den Nachschuss parierte. Doch in der Nachspielzeit erhöhte Yannik Bäther noch auf 3:1.

Im zweiten Durchgang war die Luft dann schnell raus. Zwei Standards verteidigten die Platzherren schlecht. Zunächst köpfte Marius Schmidt einen Freistoß von rechts durch Lukas Breda in die Maschen. Kurz darauf klappte dies auch von der anderen Seite. Diesmal war der Kopf von Maurice Schmidt zur Stelle. Das Match plätscherte zusehends dahin. Die Gäste hatten die absolute Kontrolle. Lukas Pfeiffer nutzte eine Chance zum 6:1. In den Schlusssekunden gab es noch mal Elfer, den Pfeiffer zum 7:1 rein schraubte.

Statistik:

Möringen: Wittrien, Kumpe(50. Drawehn), Beckmann, Jaeger, Rosentreter, Ziesmann, Gödecke, Schilling, Lauck, Reiter Huch.

Lok Stendal II: Wetzel, Balliet (46. Schönburg), M. L. Schmidt, Klautzsch (46. L. Breda), N. Breda (71. A. Schmidt), Borkenhagen, Bäther, Pfeiffer, Knoblich, M. P. Schmidt (60. Touray), Sall.

0:1 Bäther (4.), 1:1 Reiter (6.), 1:2 Klautzsch (35.), 1:3 Bäther (45.+1), 1:4 M. L. Schmidt (46.), 1:5 M. P. Schmidt (52.), 1:6, 1:7 Pfeiffer (70., 90.+1).