Berlin (dpa) - Schon der Opener gibt die Richtung vor: Für ihr Album "Chains Are Broken" haben The Devil Makes Three aufgerüstet. Statt als Trio - zwei Gitarren und Kontrabass - hat sich die US-Band mit Tourschlagzeuger Stefan Amidon verstärkt.

Damit klingt die Gruppe auf ihrem sechsten Studioalbum wesentlich rockiger als früher. Amidon treibt die Band durch eine flotte Mischung vor allem aus Rock'n'Roll mit viel Twang-Gitarre und einer Extraportion Gospel. Dabei gelingt ihnen das Kunststück, die aus anderen Epochen stammenden Genres nicht mal ansatzweise nach Retro, sondern absolut zeitgemäß klingen zu lassen, ohne irgendwelche Kompromisse einzugehen.

Das liegt auch an der Klasse der absolut schnörkellosen Songs und ihrer Texte - und nicht zuletzt an dem vorzüglichen Harmoniegesang von Bassistin Lucia Turino. Vom ersten bis zum letzten Lied folgt ein Highlight dem anderen. Definitiv ein bärenstarker Auftritt, der nichts vermissen lässt, und ein Anwärter auf das Album des Jahres!

Wer die Band, die für ihre mitreißenden Auftritte berühmt ist, live sehen will, hat die Chance am 17. September Köln (Luxor), 18. September Hamburg (Knust), 19. September Berlin (Columbia Theater), 21. September Zürich (Mascotte)

Website The Devil Makes Threee