Berlin (dpa) - Sie ist seit vielen Jahren eine Botschafterin der Musik ihres Landes - so vielfältig, kraftvoll und hinreißend wie bei Nice Brazil klingen die Sounds und Stile Brasiliens nur ganz selten. Vom traditionellen Choro oder Baião bis zu Samba und Bossa Nova - die in São Paulo aufgewachsene Nice Brazil, deren Künstlernamen vom Vornamen Cleonice stammt, gesprochen "nitse", trifft mit ihren Songs mitten ins Herz.

Ihr neues Album hat sie "Minhas Raizes" (Meine Wurzeln) genannt, es beginnt mit dem wunderbaren "Deixa" von Baden Powell, und da kommt dann sofort der fantastische Gitarrist João Luis Nogueira Pinto ins Spiel, der auch zwei Kompositionen beigesteuert hat. Eine große Stärke dieses Albums sind die fantastischen Musiker wie der Pianist Ricardo Fiuza, der auch Traditionals ganz neu erklingen lässt. Und so changieren die zehn Tracks elegant und lustvoll zwischen Tradition und Moderne, geben sich jazzig, swingend oder lyrisch - so vielfältig wie die Musik Südamerikas.

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