Der Sport soll und kann Brücken bauen. Für Kinder, für Senioren, für Behinderte und nun auch für Langzeitarbeitslose in Sachsen-Anhalt. Diese sollen sich, so das Ansinnen der Vereinbarung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und dem Landessportbund, künftig in Sportvereinen ehrenamtlich als Betreuer engagieren und so wieder ins gesellschaftliche Leben integriert werden.

An sich eine klassische Win-Win-Strategie, können doch einerseits Langzeitarbeitslose im Sport soziale Kontakte knüpfen und neues Selbstvertrauen aufbauen und andererseits unter Personalmangel leidende Sportvereine auch in Zukunft ihre Angebote zur sportlichen Betätigung vor allem für Kinder und Jugendliche aufrechterhalten. Soll die Initiative aber wirklich Hand und Fuß haben, muss über das Ehrenamt hinaus eine fundierte Übungsleiter- und Trainerausbildung erfolgen und in bezahlte Arbeit münden.