Der Kalibergbau hat den Untergrund der Stadt Staßfurt regelrecht ausgehöhlt. Im Lauf der Jahrzehnte sind viele ortsprägende Gebäude verloren gegangen, weil die Erde sich bis zu sieben Meter tief abgesenkt hatte. Das Schicksal der Stadt schien zu DDR-Zeiten besiegelt. Damals wollte man das Zentrum einfach aufgeben, weil es über einem 25 Millionen Kubikmeter großen Hohlraum voller Laugen liegt.

Doch wie groß sind die Gefahren heute? Diese Frage bewegt nicht nur die Gemüter in Staßfurt seit vielen Jahren. Vier Jahre lang ist der Staßfurter Untergrund aufwändig untersucht worden. Möglich machte es die Millionenförderung vom Bund. Jetzt darf endlich aufgeatmet werden: Es ist alles nicht so schlimm wie angenommen oder befürchtet.

Stadtväter und Investoren haben endlich Planungssicherheit – und die Stadt Staßfurt und ihre Bewohner wieder mehr Zukunftschancen.