Theo Zwanziger mag nicht mehr. Der DFB-Präsident, der Anfang Dezember überraschend seinen Rücktritt für Oktober 2012 angekündigt hatte, hört nun noch eher auf. Für die DFL um ihren Vorsitzenden Christian Seifert, ohnehin mit Zwanziger auf Konfrontationskurs, war es ein gefundenes Fressen, dem scheidenden Spitzenfunktionär eine zu lange Übergangsphase vorzuwerfen.

Der Jurist aus Altendiez ist, das machen seine neuesten Verbal-attacken deutlich, sichtlich gekränkt, hätte sich mehr Respekt und Anerkennung gewünscht.

Dabei ist die Kritik der DFL allemal berechtigt. Gerade Zwanziger müsste doch noch wissen, dass die DFB-Doppelspitze mit Gerhard Mayer-Vorfelder und seiner Person zwischen 2004 und 2006 zu erheblichen Spannungen geführt hatte und ein klarer Schnitt stets die beste Lösung ist. Sport