Die Jugendwehrmannschaft aus Jävenitz konnte sich beim Jugendverbandszeltlager in Arendsee den Siegerpokal sichern.

Gardelegen/Arendsee l Die Mannschaft aus Kunrau konnte am Sonntagvormittag in Arendsee bereits jubeln. Sie haben den zweiten Platz beim Jugendverbandszeltlager des Gardeleger Kreisfeuerwehrverbandes belegt. Die Gesichter bei den Teams aus Dannefeld und Jävenitz hingegen waren weiterhin angespannt. Wer holt den Sieg beim 21. Verbandszeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreisfeuerwehrverbandes Gardelegen? Jubelrufe erklangen bei den Jävenitzern. Der erste Platz ging zum zweiten Mal in Folge an sie. Und damit haben sie im kommenden Jahr die Chance, den großen Wanderpokal für das Spiel ohne Grenzen endgültig in ihren Besitz zu bringen.

Großen Applaus gab es für insgesamt 13 Jungen und Mädchen aus Kakerbeck, Kunrau, Mieste und Kalbe. Sie legten während des Zeltlagers die Prüfung für die Jugendflamme Stufe 2 ab.

Trotz der enormen Hitze kämpften die Jugendmannschaften in Arendsee bei den verschiedenen Wettkämpfen um beste Ergebnisse. Aufgrund der Temperaturen entschied sich die Lagerleitung um Verbandsjugendwart Alexander Mattheis dafür, dass das Spiel ohne Grenzen am Sonnabend nicht traditionell zehn Kilometer um den Arendsee herum stattfindet, sondern im Stationsbetrieb im Kinder- und Jugenderholungszentrum. Auch der geplante Bahnenwettkampf auf der Bleiche fiel aus. Damit hatten die Jungs und Mädels viel Zeit, um sich bei der Hitze im Arendsee abzukühlen.

Mit dem Bühnenabend startete am Donnerstag das Programm. Ein Jugendwehrmitglied trat zusammen mit einem seiner Betreuer gegen ein Mitglied einer anderen Wehr mit seinem Betreuer gegeneinander an. Gespielt wurde "Die perfekte Minute". Die Nachwuchsbrandbekämpfer bekamen die Aufgabe und mussten dann schätzen, wie viel ihr Betreuer von dieser Aufgabe schaffen kann. So wurden Muttern gestapelt, Luftballons mit Pfeilen zum Platzen gebracht, Wäscheklammern mit dem Mund von der Leine genommen und Dosen gekickt. Am Freitagvormittag startete ein Piraten-Planspiel mit anschließender Schatzsuche im Vollfeyballfeld. Dabei siegten ebenfalls die Jävenitzer Nachwuchsbrandbekämpfer.

Platz zwei und drei ging an die beiden Teams der Jugendwehr Kalbe.

Freitagnacht ertönte die Sirene im Camp. Das Signal für den Start zur traditionellen Nachtwanderung. Auf Zeit mussten die Teams fünf Stationen in der Stadt und am Camp anlaufen. Darunter waren Spiele, wie Erbsen-Strohhalmtransport, Muttern stapeln und ein Dickmann-am-Seil-Wettessen. Am erfolgreichsten waren hierbei die Jungen und Mädchen der Jugendwehr Jeseritz/Potzehne, gefolgt von Kunrau und Jävenitz.

Beim Spiel ohne Grenzen am Sonnabend mussten neun verschiedene Stationen gemeistert werden. Unter anderem mussten die Kinder und Jugendlichen dabei ein Quiz lösen, A-Sauglängen im Kreis kuppeln und ein Kartenhaus aufstellen.

   

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