Gardelegen (cah) l Für drei im aktuellen Stadthaushalt eingeplante Straßenbaumaßnahmen wird es einige Änderungen geben. Das kündigte Gardelegens Bürgermeister Konrad Fuchs in der Stadtratssitzung am Montagabend an. Zum einen geht es um die geplante Sanierung der Wasserstraße in Lindstedt. Bei diesem Vorhaben sei mit Mehrkosten zu rechnen, da es Probleme mit dem Straßenuntergrund und Entwässerungsmaßnahmen gebe. Der Baugrund sei sehr schlecht. Es seien Bodenaustauscharbeiten erforderlich. An den Mehrkosten werde sich das Amt für Flurneuordnung, Landwirtschaft und Forsten finanziell beteiligen. Im Haushalt eingeplant sind für die Lindstedter Wasserstraße bisher 240000 Euro.

Mit Mehrkosten sei auch beim Kastanienweg im Gardeleger Wohngebiet Ost zu rechnen, zählte Fuchs auf. Diese Straße soll in diesem Jahr saniert werden. Im Vorfeld hätten dort Baugrunduntersuchungen stattgefunden mit dem Ergebnis, dass auch im Kastanienweg Bodenaustauscharbeiten erforderlich seien.

Die Verwaltung schlage vor, die Wasserstraße und den Kastanienweg in diesem Jahr auszubauen. Im Gegenzug dazu soll die ebenfalls in diesem Jahr geplante Sanierung des Lindenweges im Wohngebiet Ost ins nächste Jahr verschoben werden. Die Verwaltung werde dazu entsprechende Beschlussvorlagen erarbeiten, die abschließend vom Stadtrat am 23. April beschlossen werden könnten.

Das plant die Verwaltung auch für die Wiedereinführung der alten Kfz-Kennzeichen der einstigen Landkreise, eine Initiative der Hochschule Heilbronn, informierte Fuchs. Die Thematik sei bereits im Frühsommer des vorigen Jahres vom Stadtrat besprochen worden. "Wir waren damals einhellig der Meinung, das GA-Kennzeichen wieder einzuführen", erinnerte Fuchs. Unterdessen seien in verschiedenen Bundesländern weitere Initiativen dazu erfolgt. "Wir sind jetzt gebeten worden, einen Beschluss dazu zu fassen", sagte Fuchs.

Das soll nun ebenfalls am 23. April erfolgen.