Mit einiger Verzögerung, aber einem tollen Ergebnis steht nun der Abschluss der Sanierung des Grundschulzentrums Elbe-Parey in Güsen kurz bevor. Ab 2. Mai sollen die Kinder wieder in diesem Gebäude Unterricht haben. Restlos fertig sein werde dann aber noch nicht alles, schätzt Schulleiterin Carola Rosenmüller die Situation ein.

Güsen l Auf ihrer jüngsten Sitzung hatten die Güsener Ortschaftsräte beschlossen, sich noch vor dem Einzug zu einer Begehung des Objekts zu treffen, um sich ein Bild zu machen. Das taten sie nun Anfang der Woche auch - zwar nicht in kompletter Runde, dafür hatte sich aber Eva Miegel noch angeschlossen, die als ehemalige Lehrerin sehr neugierig war, wie sich hier alles verändert hat.

Sie und die Räte wurden auch nicht enttäuscht und konnten sich über vieles gut Gelungene freuen. Die in freundlichen Farben gestalteten Klassenräume und Flure - etagenweise jeweils verschieden, die modernen Sanitärräume und die zwar noch nicht fertige, aber schon beeindruckende Aula wurden tüchtig bestaunt, und mit großem "Ah" und "Oh" wurde die nagelneue Schülerküche bewundert, die die Schule dank eines Sponsors bekommen konnte.

Für Lehrer und Schüler eine große Erleichterung sind die elektrisch betriebenen Jalousien auf den Sonnenseiten der Klassenräume und vor allem endlich auch der Aula. Und so gibt es viele Details, die die Besucher zu dem Kommentar verleiteten: "Da möchte man noch mal zur Schule gehen!", auch wenn es hier und da etwas gibt, das man sich besser etwas anders gewünscht hätte.

Umzug am 28. April: Viele Helfer sind dabei willkommen

Abzusehen ist aber, dass zumindest im Obergeschoss, wo zum Teil wieder der Hort untergebracht sein wird, nicht alles bis zum Umzugstermin zu schaffen sein dürfte. Und auch draußen wird es danach noch eine Menge zu tun geben.

Trotzdem soll nicht länger gewartet werden. Auch in der Gemeinderatssitzung am Dienstag wurde der Sonnabend nächster Woche, 28. April, als Umzugstermin genannt. Früh um 8.30 Uhr soll es losgehen, kündigte Bürgermeisterin Jutta Mannewitz an und rief damit Eltern, Ratsmitglieder und andere Bürger, die gern helfen wollen, auf, den Umzug zu unterstützen. Wer helfen will, solle sich am besten bei Schulleiterin Carola Rosenmüller melden - oder kurzfristig einfach dazu kommen. Denn der größte Teil des Inventars muss vom derzeitigen Ausweichquartier der Schule in der alten Kita-Baracke hergebracht, aufgestellt, gesäubert und eingeräumt werden.

Die Einweihungsfeier solle dann am Dienstag, 2. Mai, stattfinden, sagte Jutta Mannewitz.

Für alle interessierten Bürger soll später auch noch ein Tag der offenen Tür veranstaltet werden. "Das wollen wir aber erst, wenn wirklich alles fertig ist", betonte Carola Rosenmüller. Deshalb wollen sie und ihr Team den Termin dafür auch erst festlegen, wenn die Restarbeiten erledigt sind.

 

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