Haldensleben (il) l Am Nonnenspringteich tut sich etwas: Mitglieder der Angelvereinsgruppe Haldensleben-Nord haben sich am Sonntag zum Arbeits- einsatz getroffen, um ihr Pachtgewässer auf Vordermann zu bringen. Knapp 30 Angler der gut 100 Mitglieder zählenden Vereinsgruppe haben mit vorbereitenden Arbeiten begonnen, damit das idyllisch zwischen Haldensleben und Hundisburg gelegene Gewässer nicht weiter verlandet. Konkret ging es am Sonntag darum, Holz für die Uferbefestigung zu schlagen und rund um das Gewässer Biotop-Hecken anzulegen.

Dazu hatten sich die engagierten Naturschützer in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Hälfte das nötige Holz für die Faschinen besorgte, war die andere Hälfte direkt am Teich im Einsatz, beräumte den Uferbereich und schichtete rund um das Kleinod Zweige auf.

Der Haupteinsatz ist indes für den Herbst dieses Jahres geplant. Denn dann soll der Nonnenspringteich teilsaniert werden. Vorgesehen ist, dass auf einer Seite des Gewässers der Damm, der nach und nach wegrutscht ist, gesichert und gefestigt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite verlandet der Teich allmählich, wird kleiner. Hier soll entschlammt und entkrautet werden, so der Plan der Angler. In enger Abstimmung mit der Stadt Haldensleben als Eigentümerin des Gewässers sowie der Naturschutzbehörde des Landkreises soll der Teich renaturiert werden.

Zwei bis drei Arbeitseinsätze organisiert die Vereinsgruppe Nord in jedem Jahr. Am Sonntag war zunächst auch geplant, entlang der Ohre Müll zu sammeln, so Gruppenchef Karl-Heinz Walkowiak. Doch weil bereits am Freitag fleißige Schulklassen im Stadtgebiet und entlang der Ohre unterwegs waren, konnten sich die Angler auf ihr Pachtgewässer konzentrieren.