23 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 10 der Erxleber Sekundarschule wollten sich nach langer Zeit erstmals wieder einer Mathematik-Olympiade stellen. Der Wettbewerb wurde am Montag ausgewertet.

Erxleben l Denken, rechnen, knobeln - 23 Mädchen und Jungen aus der Ganztags-Sekundarschule "Albert Niemann" in Erxleben ließen kürzlich ihre Köpfe ordentlich rauchen, als sie sich der Mathematik-Olympiade in ihrer Schule stellten.

Schulleiterin Regina Beck begrüßte die jungen Leute der Klassenstufen 5 bis 10 in der Aula der Schule. "Es ist das erste Mal seit Jahren, dass wir wieder eine Mathe-Olympiade starten", sagte sie zur Begrüßung der Schüler. Schön, dass sich von jeder Jahrgangsstufe Mädchen und Jungen gefunden hätten, die sich den Aufgaben stellen wollen. Die neue Aula im Anbau der Ganztagsschule bot ideale Arbeitsmöglichkeiten für den Wettbewerb.

Bei der Olympiade handelte es sich allerdings nicht um die zentrale Mathe-Olympiade, sondern um einen Schulausscheid, erklärte Lehrerin Anne-Kathrin Laaß. Entsprechend wurden die Aufgaben für jede Klassenstufe auch in der Schule von den Lehrern ausgearbeitet.

Die neue Aula im Anbau der Schule bietet optimale Bedingungen. Jeder Schüler hatte auf der großen Fläche des Saales seinen eigenen Arbeitsplatz. Die Schülerfirma hatte sich um Essen und Trinken für die Wettbewerbsteilnehmer gekümmert. Jeder bekam ein belegtes Brötchen und ein Getränk auf den Platz.

Und dann konnte es auch schon losgehen. Unter Aufsicht von Gabi Wozny und Cordula Claßen stürzten sich die Schüler auf die kniffligen Aufgaben. Bis auf das Tafelwerk und ein Schmierzettel waren keine Hilfsmittel erlaubt. Die jungen Knobler ließen stattdessen ihr Hirn ordentlich auf Hochtouren arbeiten.

Die Auswertung der Olympiade erfolgte in dieser Woche. Die besten Rechner der Schule (siehe Info-Kasten) wurden vor versammelter Mannschaft bekanntgegeben und geehrt.

Der Wettbewerb soll sich nach diesem ersten erfolgreichen Versuch künftig wieder als feste Größe im Schuljahr der Erxleber Sekundarschule "Albert Niemann" etablieren.