Ribbensdorf l Dankbar sind die Ribbensdorfer der Max-Drischner-Kantorei Klein Ammensleben und dem Kirchenchor Irxleben. Ganz spontan waren sie kurzfristig eingesprungen, um ein Adventskonzert in der festlich geschmückten Ribbensdorfer Kirche noch zu retten.

Pfarrer Jörg Oehlmann griff zum Telefon und bat Kantor Matthias Müller um Hilfe. Trotz zahlreicher Termine erklärte er sich bereit, seine Chöre zu fragen. Nicht ganz so viele Mitglieder wie sonst, aber trotzdem als hörenswerter Chor kamen sie Sonntag in die Kirche. "Ein normaler Chor würde so einen kurzfristigen Auftritt sicher nicht machen", sagte Matthias Müller, doch auf seine Chöre sei eben Verlass.

Und die Sänger sowie Matthias Müller mit seinem Seemannsharmonium bescherten den Zuhörern in der gut besuchten Kirche auf dem Berg eine entspannende Stunde. "Matthias Müller versteht es wie kein Zweiter, der kirchlichen Musik ihre heitere und fröhliche Seite hervorzuheben", freute sich Pfarrer Jörg Oehlmann über ein gelungenes Konzert. Im ersten Teil klangen Lieder auf dem Harmonium, bevor die Kantorei und der Irxleber Kirchenchor "Das kleine Weihnachtsoratorium" von Max Drischner zur Aufführung brachten.

In einem Teil wurde die Gemeinde sogar zum Mitsingen eingeladen. "Ich kann mich nur bei den Chören und dem Kantor aber auch bei den vielen Gästen für einen gelungenen Nachmittag bedanken", sagte Jörg Oehlmann ganz begeistert. Er spendierte eine Kiste Sekt für die nächsten Proben der Chöre, bei denen es bei allem Ehrgeiz zum Üben auch immer lustig zugeht. Sein Dank galt auch den beiden Töchtern von Matthias Müller, die ihren Vater tatkräftig unterstützten.

Im Anschluss stand das Kirchencafé in der westlichen Kapelle den Besuchern noch offen, die bei Kaffee, Kuchen, Glühwein und Würstchen Zeit zum Erzählen hatten und davon reichlich Gebrauch machten. Klaus-Dieter Kuthe und seinem Team gebührt für die Organisation ein Dankeschön.