Die Arbeiten an der B71 in Cheinitz liegen voll im Soll. Nach den Sommerferien soll die Strecke halbseitig geöffnet werden. Ende Oktober soll der Verkehr dann wieder ohne Einschränkungen freigegeben werden.

Cheinitz l Eine gute Nachricht für viele Pendler: Die Sperrung der B71 bei Cheinitz wird Ende August aufgehoben. Ab September soll die Strecke halbseitig wieder befahrbar sein. "Die Baustelle liegt im Zeitplan", teilte Frank Weigel, stellvertretender Regionalbereichsleiter bei der Landesstraßenbaubehörde in Stendal, mit. Momentan muss der Fernverkehr eine lange Umleitung in Kauf nehmen (siehe Karte).

Die Arbeiten in Cheinitz kommen derweil voran. Die neue Abwasserleitung ist bereits verlegt. Und der Ort bekommt eine Fußgängerampel. Der Anschluss liegt schon bereit. Die Arbeiter einer Stendaler Straßenbaufirma setzen derzeit unter anderem die neuen Borde. Dann kommt die Gossenanlage dran.

Entlang der Straße gibt es bald einen getrennten Rad- und Fußweg und neue Buswartehäuschen. Cheinitz bekommt eine neue Regenwasserleitung. Ende August soll die Straße wieder befahrbar sein. Dann gehen die Arbeiten an den Nebenanlagen weiter. Auto- und Lkw-Fahrer werden an der Baustelle halbseitig und mit einer Ampel vorbeigeleitet.

Der Belag vom Kakerbeck bis Cheinitz ist bereits abgefräst. Hier soll die Bundesstraße eine neue Decke erhalten. Beleuchtung und Schilder anpassen, Entwässerung und Sickeranlage fertig stellen - das sind nur ein paar der Aufgaben, die noch auf die Arbeiter warten.

Die Sanierung der B71 wird noch bis Ende Oktober andauern. Insgesamt kostet sie zirka 1,44 Millionen Euro, so Weigel. Den Großteil trage der Bund. Zudem sind der Wasserverband VKWA und die Einheitsgemeinde Kalbe beteiligt.

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